Auch wir wollen leben!

Hallo meine lieben Freunde!  

Als ich mich vor einem Monat für den Besucher-Award angemeldet habe, geschah dies nur aus einem einzigen Grund, ich wollte die Sache der weissen Boxer so bekannt wie möglich machen!! Jetzt ist es also geschafft, hier ist der gewonnene Award. Er gehört uns allen!! Ohne Eure Hilfe hätte ich das niemals geschafft, denn ich habe vielleicht eine gute Rethorik, aber ansonsten bin ich nicht sehr geschickt was die Gestaltung meiner HP anbelangt, das Gleiche gilt auch für meine Basteleien, wie Ihr Euch alle in der Zwischenzeit davon überzeugen konntet! Also ich habe Euch ja gesagt, ich will diesen Award eigentlich gar nicht, und das stimmt!!  Ich wollte diesen Award nur aus einem einzigen Grund unbedingt haben nämlich, damit so viele Menschen wie möglich auf meine Boxerseite geführt werden und hoffentlich ein Umdenken bei der Anschaffung eines dieser wunderbaren Tiere stattfindet! Dies geht natürlich nur, wenn man in Führung geht, und die Besucher dann neugierig werden und sich so einklicken!! So und jetzt möchte ich  noch unbedingt etwas los werden und ich denke, es ist in Eurem Sinne!

Ich lese sehr aufmerksam bei Euch allen die Geschichte Eurer Tiere. Ich weiß aus sehr, sehr vielen Mails, dass 90% von Euch Tierbeschützern (muß Euch so nennen!) auf vieles verzichten müssen und es mit freudigen Herzen auch tun, nur um wieder einem geschlagenen, gequälten, geschundenen Tier ein neues, schönes zu Hause geben zu können! Ich will jetzt keine  Namen nennen, da sich wirklich jeder Einzelne von Euch mit aller Kraft für den Tierschutz einsetzt.  Ich erhielt Mails von Menschen, die mir schrieben, dass sie Nachts noch extra putzen gehen, nur um ein neu hinzugekommenes Findelkind z.B. ausgesetzt auf der Autobahn , auch noch durchfüttern zu können! Viele , sehr viele von Euch verzichten auf jeden Urlaub weil sie es sich nicht leisten können, aber sie tun es gerne! Auch ich gehöre zu diesen 90%, auch ich gehe nebenbei noch putzen, nur um meinen Tieren alles was sie benötigen, ob Futter oder tierärztliche Betreuung auch  bieten zu können!

Warum ich das schreibe?? Mir platzt fast der Kragen wenn ich wieder einmal von Spenden- und Korruptionsskandalen lesen muss, die von Tierheimen betrieben wird! Ich bin wütend, zornig und traurig zugleich wenn ich lesen muss, dass Spendengelder in die eigenen Taschen der Verantwortlichen gesteckt wird! Mir kommt das große Kotzen , wenn ich die Zeitung aufschlage und sehe, wie sich wieder einmal einer unserer Herren Politiker mit einem Tier im Arm profiliert (als Pate!)  und die Tierecke-Tante steht lächelnd daneben! Ist ja eine gute Werbung für unsere Herren Politiker jeder Farbe!! So kann man es auch machen, jeder von uns , nur leider, oder soll ich sagen „Gott sei es gedankt!“ fehlt uns der Name und das nötige Kleingeld! Mir bleibt die Spuke im Hals stecken, wenn man so wie ich es einmal getan habe, einen Verein, der sehr angesehen ist, um die Adresse eines Tierarztes bitte- ich weiß, dass die einen eigenen Tierarzt haben- der eventuell etwas billiger arbeitet (damals hatte ich meinen Dr. Basika noch nicht!) und man nicht einmal eine Antwort erhält!! 2 Tage später bekam ich aber genau von diesem Verein ein Mail mit der Bitte um Spenden!! Na  meine Antwort hättet Ihr lesen müssen, war nicht sehr fein!!!

Ich habe damals als ich mit meiner Boxerseite  begann dieses Dokument natürlich auch an die Tierecke der „Kronen-Zeitung“ weitergeleitet. Auch an die Redaktion der „Krone“ habe ich es geschickt......... na Ihr dürft alle raten was passiert ist........ ja Ihr habt recht, nichts, rein gar nichts!!  Keine Antwort, keinerlei Reaktion!  Durch diese Arbeit habe ich aber erfahren, dass sich schon einige im Netz mit diesem Thema beschäftigen und sich genauso wie ich , für die Sache mit aller Kraft einsetzen , und das Gute daran ist, es werden immer mehr!

Also ich will Euch heute eine Laudatio halten! Natürlich auch mir selber(grins) .

Wir stehen in keiner Zeitung, wir werde gar nicht wahr genommen, wir brauchen das auch nicht, aber ein jeder von uns allen tut mehr für den Tierschutz als sämtliche staatlichen Organisationen! Wir sammeln die Tiere von den Straßen auf, Wir holen sie von den Autobahnen, Wir holen sie aus den Tierschutzheimen, Wir spenden auch noch extra, damit diese Heime überhaupt bestehen können!!! Wir  mischen uns ein, wenn wir mitbekommen, dass es einem Tier schlecht geht, dass es geschlagen und misshandelt wird! Warum tun wir dies alles? Weil wir die Tiere lieben und weil uns ein dankbarer Hundeblick oder das zärtliche sanfte Schnurren und Köpfchengeben einer Katze einfach nur glücklich macht!

Ich danke Euch allen, dass Ihr immer, wenn man Euch braucht, Eure Arme ausstreckt, so dass wirklich ein Kreis der Liebe, Verständnis und großer Hilfe entsteht, der doch tatsächlich , wenn ich so in meine Liste schaue, von Deutschland  in die Schweiz, Holland, Belgien, Amerika, England, Schweden, Norwegen , Kanada, ja bis Venezuela und Japan reicht!!  Ich liebe Euch , ich bin so stolz auf Euch und ich fühle mich Euch nahe und mit dem Herzen verbunden!!   Eure Sophie

  Zum Schluss noch eine  kleine Geschichte, die ich für jeden von uns  sehr passend finde.

  Eines Tages fragte ich traurig den lieben Gott: “ Warum lieber Gott lässt Du all dies Elend zu? Warum tust Du nichts?“ Der liebe Gott lächelte und antwortete:

„ Ich habe doch schon etwas getan! Ich habe Dich geschaffen!"

Der wichtigste Partner für meine Tiere ist für mich mein Tierarzt! Er ist für mich Ansprechpartner, Vertrauensperson, der Mensch, der mich immer wenn ich vor Sorge um eines meiner Tiere übernervös bin, beruhigt. Er ist für mich der tollste, liebevollste Tierarzt, den ich je hatte! Er hat sich gerne bereit erklärt hier auf dieser Seite zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Ich möchte ihm daher auch hier meine Hochachtung und meinen Dank aussprechen. Danke, danke lieber Hr. Dr. Basika!! Wer mehr über ihn wissen will, der klicke bitte auf das Foto!

PS: Jeder, der mitmachen will nehme sich bitte das Logo auf seine Seite und verlinke es bitte zu mir! Danke! 

Warum?

  "Herr Doktor, warum werden eigentlich weiße Boxerwelpen umgebracht?" "Naja, weil......." Weil sie unerwünscht sind. Warum sind sie unerwünscht? Keine Ahnung.  Schauen wir uns einmal einen Auszug aus dem Rassestandard an:

FARBE DES HAARES:
Über den Fang hinausreichende Maske. Zu dicht aneinander liegende oder nur
vereinzelt erkennbare Streifen. Schmutzige Grundfarbe. Sich vermischende
Farben. Unschöne weiße Abzeichen, wie ganz oder halbseitig weißer Kopf.
Andersfarbige oder solche, deren Grundfarbe von mehr als einem Drittel Weiß
verdrängt wird."  Gut, daß wurde so festgelegt. Boxerzüchter haben beschlossen, daß die Farbe Weiß nicht schön und daher unerwünscht ist. Nur leider ist damit der gesamte Hund nicht erwünscht. Man kann die Farbe schlußendlich nicht herunterwaschen oder den Hund nach Menschenart anders einfärben. Das bedeutet allerdings für diesen Hund mit der falschen Farbe leider in vielen Fällen das Todesurteil. Dieser Hund hat für den Züchter (oder sollte man in solchen Fällen nicht eher von "Hundevermehrer" sprechen?) keinen Wert, er kann ihn nicht zum boxerüblichen Preis verkaufen. Ein unnützer Esser der nur Geld kostet.

  Um das eigene Gewissen zu beruhigen und als Tarnmäntelchen für die Öffentlichkeit, wird mit einer höheren Krankheitsanfälligkeit argumentiert. Taubheit, Hautkrankheiten, Gendefekte und weiß Gott-was-noch werden heraufbeschworen. Wissenschaftlich ist das nicht haltbar, da keine Studien existieren, die einen Zusammenhang von weißer Fellfarbe und bestimmten Erkrankungen beim Boxer belegen könnten. Doch das ist den skrupellosen Züchtern ohnehin egal. Es geht darum Geld zu machen. Ein verantwortungsvoller Züchter rechnet mit einem bestimmten Prozentsatz an "Ausschuß" und versucht durch züchterische und nicht gewaltsame Maßnahmen für ein Ausmerzen unerwünschter Merkmale.

  Es handelt sich hierbei um ein sehr "schönes" Beispiel, wozu willkürlich festgelegte Rassestandards führen können. Ähnlich den Vorschriften in anderen Standards, wie zum Beispiel kupierte Ohren oder Schwänze, dienen solche Bestimmungen nicht dazu gesunde, wesensfeste Exemplare einer Hunderasse hervorzubringen, sondern befriedigen maximal das Ego und den Geltungsdrang einiger weniger Menschen, die sich somit zum Herren über Leben und Tod aufschwingen. Vielleicht sollten endlich einmal gewissen erwünschte Merkmale kritisch hinterfragt werden, wie zum Beispiel die extrem abfallende Krupp beim Deutschen Schäferhund, welche die Entstehung der Hüftgelenksdysplasie begünstigt. Oder die hängenden Augenlider von Spaniel, Bernhardiner etc., die eine Vielzahl an Augenerkrankungen begünstigen. Oder die extreme Kurznasigkeit der Pekingesen, die sehr oft eine Atemnot zur Folge hat. Oder, oder...  Weniger "modebewußt" und mehr im Sinne des Tieres agieren wäre mehr als wünschenswert.

Meines Erachtens ist nur durch eine Änderung der Rassestandards eine Abkehr von diesen Auswüchsen zu erreichen, da ein Mensch, der es fertigbringt einen gesunden Welpen, mit welcher Methode auch immer, umzubringen, keinen sonstigen Argumenten zugänglich. Zwar stellt das Töten von Hundewelpen ohne zwingenden Grund einen Gesetzesbruch im Sinne des Tierschutzgesetzes dar, allerdings ist ein solcher in der Praxis mangels Zeugen kaum nachweisbar.

  Vielleicht dienen diese Internetseiten als Anstoß zur kritischen Auseinandersetzung. Wenn zumindest ein weißer Boxerwelpe weniger sinnlos getötet wird, haben sie ihren Zweck erreicht.

Anschrift des Verfassers

Dipl.Tzt. Robert Basika

Tierarztpraxis Kagran

Meißnergasse 8

1220 Wien

Tel.: 01/203 58 57

robas@magnet.at

 

VORWORT

Den nun folgenden Text  habe ich von Hr. Rosenberger übernommen.  Wenn es jemanden gibt, der alles über Boxer weiß, dann er!  Diese Seite wäre ohne sein Wissen, seine Erfahrungen niemals zustande gekommen!  Er ist ein wunderbarer Mensch und ich ziehe meinen Hut vor seinem Engagement.

Lieber Heinz,. Ich danke Dir von ganzem Herzen für Deine Hilfe und Deine Unterstützung beim Erstellen dieser Seiten! Wer mehr über Hr.Rosenberger wissen möchte, bitte auf das untere Bild klicken!

Als ich von meiner Tierfreundin Sonja um das Vorwort für ihre Boxerseite gebeten wurde, brauchte ich nicht zu überlegen. Selbstverständlich  werde ich dieses sehr gerne tun, liegt mir doch seit über 40 Jahren das Leben und das Wohlergehen dieser wunderbaren Tiere sehr am Herzen!

Nun 40 Jahre habe ich Boxer! Genau 42 Jahre!

Immer waren sie um mich und ich denke, wenn mir ein Bein fehlt- es würde mir nicht mehr fehlen als ein Boxer neben mir!

Eine kleine Korrektur meiner Freundin: Ich bemühe mich nicht all die Jahre um die weißen Boxer- sondern erst seit ich DENKEN kann! Ja , denken konnte ich schon immer das ist klar, aber denken und nachplappern sind Zweierlei!

Ich war einst total überzeugt, dass weiße Boxer ein Fehlgriff der Natur sind, dass weiße Boxer Missgeburten sind und weiße Boxer vertilgt gehören. Boxerfachleute haben mir das immer wieder im Brustton der Überzeugung gesagt!! Und ich armer Tor habe es auch geglaubt, waren es doch langjährige „Boxerfachleute“, die mir diesen Floh ins Ohr setzten!

1996 wollte ich meine Hündin einmal decken lassen. Nach dem Ultraschall in der vierten Woche sagte der Tierarzt, dass meine Hündin leider nicht aufgenommen (empfangen) habe. „Na, da kann man halt nichts machen“ war mein Gedanke.

Siehe da, in der fünften Woche nahm mein Mädchen aber zu, in der sechsten Woche  sah man es ganz deutlich, sie hatte doch aufgenommen! „Tierarzt-Lehrbub“ dachte ich! Anfang März 96 wurde bekannt, dass weiße Boxer aufgezogen werden dürfen, da auch das Gesetz erlassen wurde, dass gesunde Wirbeltiere nicht getötet werden durften.

Nun, wie das Schicksal so spielt, 14 Tage später kam unser Wurf zur Welt und siehe da, ein gestromter Rüde und drei weiße Rüden waren geboren. Nun, glücklich war ich nicht, drei Weiße, was mache ich da? Wieder töten???!!!!! NEIN, NEIN, NEIN!!! Sie werden aufgezogen, irgendwas fällt mir dann schon ein!  

Nun, in der Wurfkiste wurde es weiß! Zwei mit je 550 Gramm, einer mit 480 Gramm und der einzige „richtige“ Boxer nur 420 Gramm. Immer wieder musste ich den Gestromten an die milchergiebigeren Zitzen legen, damit er etwas an Gewicht aufholt. Mein Auge musste sich erst an das „weiß“ gewöhnen. Nachdem ich ein Fan von Konrad Lorenz bin, schlummerte auch in mir das „Beobachten“!

Immer deutlicher fiel mir auf, dass die Weißen doch genau das selbe Verhalten zeigten wie der Gestromte, genau wie die Welpen aus meinen früheren Würfen. Mit fünf Wochen stellte ich auch eindeutig fest, dass keiner taub war. Also was soll dieses Gerede von den angeblichen „Fachleuten“??!!! Es waren ganz normale Boxer!!

Jetzt begann ich erst richtig zu denken , dass alles, was ich bis jetzt gehört habe, doch nur übernommener Mumpitz war!

Es wurde Sommer- wo sind die angeblichen Hautkrankheiten? Im Gegenteil, die Weißen hatten gegenüber dem Gestromten ein kleines Plus! Bekanntlich sind Boxer ja hitzeempfindlich, aber bei den Weißen dauerte es viel länger, bis sie in der Sonne zu hecheln anfingen. Die drei Weißen waren auch als Erwachsene viel kräftiger!

Von allen Boxerbesitzern mit denen ich in Verbindung bin (es sind derer viele) und viele davon haben auch weiße Boxer, kann  und konnte mir Keiner von Krankheiten berichten, die den Weißen zugeschrieben werden.  Sie sind genau so gesund wie farbige Boxer und inklinieren für die gleichen Krankheiten wie die farbigen Boxer. Sie sind schon bei der Geburt die Kräftigeren, haben im Durchschnitt die typischeren Köpfe und haben im Durchschnitt das kräftigere Gebäude.

In den Rassestandart wurde mit dem Wegfall des Kupierens einschneidend eingegriffen, denn einst bekamen unkupierte Boxer ja keine Papiere.

Warum ändert man nicht auch diesen Punkt und gesteht ihnen, den weißen Boxern, Ausstellungs- und Zuchterlaubnis zu!

Boxerklub, Schirmherr dieser Rasse, tu es doch endlich!! So lange die Weißen nicht anerkannt werden- also der Schandfleck der Elterntiere sind- so lange werden sie auch- leider illegal- weiter getötet! Die Dunkelziffer ist sehr hoch!!!!

Das war´s, vielleicht konnte ich doch einige zum Denken anregen.

 Euer Heinz Rosenberger

So begann es

Vor nunmehr einhundert Jahren 1896 wurde in München der Deutsche Boxerklub gegründet. Man wollte die Hunde als Rasse erfassen und sich einen Überblick verschaffen. Es war eine logische Folge, dass ein Zuchtbuch aufgelegt wurde. Die Zuchtbuchnummer 1 bekam „Mühlbauers Flocki“, ein Schecke. Sein Vater- Tom- war ein  weißer Bulldogrüde. Ein weiterer Urahne unserer Boxer war „Meta von der Passage“ ZB.Nr. 30, eine weiße Hündin mit gestromten Fleck am Kopf. Ihr Großvater war ebenfalls Tom. Tom war ein hochgestellter Rüde (Bulldoggen sahen damals noch um einiges anders aus als heute) und da man eben eine hochgestellte und edle Rasse wollte, wurde er auch sehr oft zur Zucht herangezogen. Meta brachte viele, für die Zucht sehr wertvolle Tiere. Eine große Rolle spielte auch „Mirzl“ ZB. Nr. 44 –eine gelbe Hündin.

Knapp nach der Jahrhundertwende wurde der Rassestandart erstellt. Es wurde die Anatomie, die Bemuskelung, das Wesen und der Charakter, mit einem Wort das gesamte Erscheinungsbild des „ Idealboxers“  festgelegt. Natürlich wurde auch noch die Farbe festgelegt. Schwarz kam so gut wie gar nicht vor, also wurde dunkles Hirschrot bis Semmelgelb und Gestromt gestattet. Da man sehr bemüht war, den Boxer als Diensthund anerkannt zu wissen, war natürlich weiß nicht von Vorteil und man erklärte schwarz und weiß zu „Missfarben“. Eine Fehlfarbe- Basta!!

Vergessen, dass ein Stammvater ein Weißer war- vergessen, dass eine ganz wichtige Stammmutter eine Weiße war und viele, für die Zucht so wertvolle und schöne Tiere brachte. Die angeblichen Krankheiten der weißen Boxer, von denen man heute so oft spricht, konnten erstens, da ja immer ausgemerzt, man gar nicht feststellen, und wurden zweitens ganz einfach von reinweißen Rassen übernommen.

Boxer sind aber keine „reinweiße“ Rasse. Man musste sich ja rechtfertigen, warum man gesunde, weiße Welpen tötet, ausmerzt, mordet! Dass Taubheit und Hautkrankheiten bei Albinos oft vorkommen, wird nicht bestritten, aber Albinos sind von Natur aus schon kränkliche Wesen, da ihnen jede Pigmentierung fehlt und sie sehr oft unter Taubheit und Hautkrankheiten leiden. ( Rechtfertigt für mich aber auch nicht das Töten!!)

Weiße Boxer sind aber keine Albinos , sie haben nur einen  Pigmentmangel. Sie haben einen schwarzen Nasenschwamm, meist sehr dunkle Augen und am Fell irgendwo gelbe oder gestromte Flecken. Wenn nicht am Fell, dann sind zahlreiche schwarze Flecken auf der Haut. Man kann diese deutlich durch das Haarkleid sehen, besonders wenn sie nass sind.

Viele Jahre bemühte man sich das Weiß durch Selektion und Ausmerzung aus der Rasse heraus zu züchten, mit sehr wenig Erfolg! Im Gegenteil, erfahrene Züchter werde bestätigen, dass weiße Boxer sehr typische Köpfe haben und meist einen  stärkeren Knochenbau. Außerdem kann jeder bestätigen, dass gerade die weißen Welpen in einem Wurf die Kräftigsten sind!

Heute ist es „erlaubt“ weiße Boxer  aufzuziehen aber NICHT aus einem guten Willen und Toleranz, sondern weil das Gesetz verbietet gesunde Tiere zu töten!! Aber sie sind weiterhin ein „Schandfleck“ in der Zucht! Die Dunkelziffer der illegal getöteten weißen Welpen ist sicher noch sehr hoch, denn es ist weder für den Rüden noch für die Hündin zuträglich aus einem Wurf mit weißen Welpen zu stammen.

Die Weißerbigkeit kann man nicht- oder kaum- aus einer Rasse heraus züchten. Ja man gibt jetzt „großzügigerweise“ auch Papiere, aber von Zucht und Ausstellungen sind sie ausgeschlossen. Papiere mit großem Stempel darauf steht „ZUCHT UND AUSTELLUNGSVERBOT“.

Sie sind nun mal ein dritter Farbschlag, warum werden sie nicht auch als ein solcher behandelt??!!! Niemand sagt, dass sie zum Nachteil der  gelben und gestromten Boxer gezüchtet werden sollen, NUR gleiches Recht soll gelten!! Die Fakten, die dagegen sprechen, stehen auf sehr tönernen Füßen. Nur der, vor über 100 Jahren  erstellte Standart, der VERLÄUMDENDE RUF der Anfälligkeit von Hautkrankheiten und Taubheit und das  große Maß an Vorurteilen, mehr gibt es nicht! Der prozentuelle Anteil dieser Mängel kommt auch bei farbigen Boxern vor, nur bei weißen Boxern wird es eben der Farbe zugeschrieben! Eben das VORURTEIL!!!!

Auf dieser Seite darf auch ein Kämpfer für die weißen Boxer NICHT fehlen! Es ist mein inzwischen lieber Freund, Rudolf Baumann,  der sich auch vehement gegen dieses fürchterliche Morden einsetzt! Bitte, dieses Bild anklicken, Sie kommen dann auf seine Seiten, ein Besuch lohnt sich!

 

Der Hund ist eine Erfindung der Götter

 

Es war am 5. Schöpfungstag. Nachdem der Herrgott sämtliche Tiere erschaffen hatte machte er sich daran, von jeder zukünftigen Hunderasse ein Exemplar herzustellen. Da gab es große und kleine, langhaarige, struppige und kurzhaarige, schwarze, weiße, gescheckte und gestromte, kurz alles, was sich ein Menschenherz wünschen kann.

All diese Hunde waren bereits fertig. Der liebe Gott betrachtete sie mit Wohlwollen und sprach:“ Hier gibt es eine solche Auswahl, wie es meine sämtlichen anderen Tiere kaum zusammen aufbringen. Um aber allem die Krone aufzusetzen will ich jetzt einen Hund schaffen, in dem sich Kraft und Adel, Schnelligkeit und Mut, gepaart mit Gutmütigkeit, zusammen vereinen.“

Er nahm hierauf Lehm und formte daraus den Boxer. Dieser sah genau so aus wie unser heutiger Boxer, nur sein Kopf unterschied sich nicht wesentlich von dem der anderen Hunde.

Und der Herrgott freute sich und sagte:“ Dieser hier ist mir wirklich über alle Erwartungen gut gelungen, ich will ihn vorerst zur Seite stellen, da er noch weich ist und leicht zu Schaden kommen kann.“

Der Boxer hatte es wohl gehört und trug seinen Kopf gewaltig hoch, da er doch nun einmal der Schönste von allen sein sollte. Er konnte es auch nicht lassen, sich bei den anderen Hunden grosszutun und von ihnen Anerkennung und Ehrerbietung zu verlangen.

Die kleinen Hunderassen waren auch damit einverstanden und brachten dem Boxer die gebührende Bewunderung entgegen. Anders die Großen. Diese kränkte es gewaltig, dass der nur mittelgroße Boxer sie übertreffen sollte.

Erst wurde zorniges Knurren und Murren laut, dann flogen die Schimpfworte hin und her und- hast du das gesehen- sprang der Boxer voller Wut auf seine Gegner los.

Aber siehe da er hatte vergessen, dass seine Schnauze noch weich war, weil diese ja zuletzt vollendet wurde. Seine Schnauze wurde fest zusammengedrückt und als der Herrgott ihn von seinem Gegner losriß, war das Unglück schon geschehen.

Der Herrgott lächelte und sprach:“ Wie du jetzt bist sollt du bleiben bis zum jüngsten Tag!“ Und so geschah es! Der Boxer war entstanden!

Erinnerungen an  meinen Freund Bob

 

Dies ist die Geschichte von Bob, der Einzige aus einem Wurf von 3 Boxerbabys der mit der „falschen“ Fellfarbe geboren wurde. Bob war ein „Weißer“! Er  wurde von dem Züchter unter größter Geheimhaltung seinem Frauchen in NÖ übergeben.  Der Mann hatte es nicht übers Herz gebracht, dieses kleine , hilflose Hundebaby zu töten und  so kam Bob zu meiner Freundin nach St. Pölten. Nur die engsten Freunde wussten woher der süße Kerl herkam, so viel Angst hatte der Züchter vor dem Verband! Weiße Boxer gelten ja als anfälliger für Krankheiten, weiße Boxer sollen oft taub sein,  weiße Boxer gelten als Schandfleck in der Zucht!

Zurück zu Bob. Er war niemals krank, hörte all das, was er auch hören wollte, hatte niemals Hautkrankheiten und er wurde 12 Jahre alt! Wahrscheinlich wäre er aber noch viel älter geworden, denn er starb durch die Kugel eines schießwütigen Jägers, nur 20 m vom Wohnhaus entfernt!  Bob war verspielt , wachsam und ein unerschrockener Verteidiger und Beschützer seiner Familie. Seine Intelligenz  und seine Anspruchlosigkeit  machten ihn zu einem angenehmen Familienhund und treuen Begleiter. Sein Charakter war immer ohne Hinterlist auch als er schon alt war, deshalb war Bob auch der ideale Hund für Julian, den Sohn meiner Freundin. Er war ein Hund, der nichts übel nahm, keine Toberei war ihm zu wild und kein Kontakt zu eng. Bob war Ansprechpartner, Spielkumpan und Schutzengel für Julian. Kam ein Fremder vor das Haus sortierte er diesen. Wen er für ungefährlich hielt, der durfte hinein, wen er nicht sympathisch fand, der durfte zwar auch hinein, wurde aber immer mir Argwohn beobachtet. Fand er jemanden sofort sympathisch, den wich er nicht mehr von der Seite, ja er probierte sogar immer, dann auf dessen Schoß zu liegen. Ich habe so manchen Menschen vom Stuhl kippen sehen, wenn Bob auf seine Art versuchte seine Zuneigung zu zeigen! Was er gar nicht mochte...alleine sein!!  Man sah Bob nur mit seinem Frauchen und sein Frauchen nur mit Bob! Er hatte wirklich ein großes Herz, denn er liebte alles was dort auf dem Bauernhof  rumlief. Jeden Abend befahl ihm sein Frauchen: „Bob, hol die Katzen!“ und Bob schaffte es doch wirklich 10 Katzen vor sich her ins Haus zu jagen! Er wusste ganz genau welche Katze in dieses Haus gehörte und welche nicht! Welch rührendes Bild sich  uns da immer  bot. Bob ausgestreckt auf der Couch, über ihm , neben ihm, auf seinem Bauch, seinem Rücken  die schlafenden Katzen!

Bob ist jetzt schon seit 10 Jahren tot, aber durch ihn habe ich begonnen, mich wieder für die „Weißen“ zu interessieren!  Ich hatte ja bis vor einem Jahr kein Internet und deshalb kannte ich niemanden mit einem weißen Boxer außer meinen Trafikanten.  Er hat 4 Boxer, davon 2 weiße. Als ich dann auf die HP von Hr. Rosenberger kam, war ich wie vor den Kopf gestoßen! Da ist ein Mann, der seit 40 Jahren für die „Weißen“ kämpft! Hochachtung vor diesem Menschen! Ich nahm Kontakt zu Tierärzten und Tierärztlichen Hochschulen auf.  Ich sammelte Material, Statistiken und siehe da, das was als Statistik gegen die weißen Boxer sprechen soll, ist keine Statistik! Es gibt keine wissenschaftlich fundierten Beweise für die von den Verbänden angegebenen Gründe, die gegen die Farbe weiß sprechen!

Was sagt die Wissenschaft?

Wer Interesse hat, bitte auf Seite-2- durchklicken!

zuletzt aktualisiert am

Dienstag, 27. November 2007 15:53