Meine Tiere

Auf dieser Seite möchte ich Euch meine diversen früher bzw. momentan mit mir lebenden Tiere zeigen. Geschichten über sie sollen das Ganze komplettieren. (Langsam aber sicher wird sich diese Seite füllen. Also kommt wieder einmal nachsehen)

Der wichtigste Freund meiner Tiere- mein Tierarzt!

Mein Tierarzt Dr.Basika

Nachdem mein langjähriger Tierarzt gemeint hat, ich müsse meine Bonny, eine von Menschen jahrelang mißhandelte, gequälte Hündin schlagen (um sie zu erziehen, weil sie vor lauter Angst nach ihn schnappte-mit Beißkorb) , habe ich mich dazu entschlossen mir einen neuen Tierarzt zu suchen. Ich stieß nach mehreren "Arztprobieren" auf Dr. Robert Basika. Er ist ein wunderbarer Mensch und man spürt, daß er seinen Beruf aus Liebe zu den Tieren ausübt (was nicht immer selbstverständlich ist!) Er freundet sich am Anfang so richtig mit dem zu behandelnden Tier an, streichelt es, läßt es , wenn es noch ein Welpe ist spielen, kurz er nimmt sich jede Menge Zeit und hat unendliche Geduld! Ihm verdanke ich, daß Xenias Äuglein nur mehr ein ganz kleines Pünktchen hat, das blind bleiben wird!  Was mir aber am Wichtigsten ist, er beruhigt auch mich, die viel nervöser ist als seine Patienten (ich rede vor lauter Angst und Nervosität wie ein Wasserfall, manchmal auch, so sagt mir dann meine Tochter sehr aggressiv). Dr. Basika weiß ganz genau, daß ich mir dessen gar nicht bewußt bin, und ich merke dann immer, wie seine Ruhe und Gelassenheit sich auch auf mich überträgt. Also, wer immer in Wien (21. und 22. Bezirk-natürlich auch aus anderen Bezirken) einen wirklich kompetenten, netten, liebevollen (zu seinen Patienten) Tierarzt sucht, dem kann ich nur empfehlen: Geht zu Dr. Basika! Um mehr über ihn zu erfahren  klickt bitte auf den obigen Banner.

ATHENA

Das ist meine kleine Athena. sie wurde am 28 Juli 2004 geboren, und kam mit 9 Wochen zu mir!  Sie ist eine richtige kleine Wildsau*lächel*  ganz anders wieder als Moritz und Lucky, die ja sehr anschmiegsam und schmusig sind. Noch kann ich ja  nicht viel über sie berichten, aber  sie macht mir soooooooo viel Freunde und wird von den Katzen und Hundsis so richtig geliebt. Die Möpschen liegen auf ihr und über ihr, manchmal auch beide zusammen und die kleine Katzendame zeigt dann so richtig, welch ein Temperament in ihr steckt, was sich dann damit zeigt, dass plötzlich beide Möpschen ganz brav aufgereiht vor ihr sitzen, sie hat sich dann wieder mal durchgesetzt und denen gezeigt, wer die Herrin im Haus ist*lach*!

LUCKY

Das ist Lucky, meine kleines, süßes, verschmustes Mäuschen!  Sie ist die einzige meiner Katzen, die in einer Tierhandlung gekauft wurde! Es war ein Mißverständnis, ich hatte der Besitzerin des Geschäftes nur erzählt, daß ich zu meinem Minizoo noch gerne eine "Glückskatze" hätte. Sie versprach mich anzurufen, sollte sie von einem armen Kätzchen erfahren. Im November 1992 war es dann so weit! Schnell fuhr ich mit einem Katzenkorb in das Geschäft, und die Chefin übergab mir ein total verfilztes, kleines Knäuel. Was soll denn das? Ich wollte doch nur ein ganz einfaches 3-färbiges Kätzchen! Nun hatte ich diesen kleinen Wurm also in meiner Hand, nicht größer als meine Handfläche.  Das kleine , hilflose Wesen tat mir unendlich leid, was sollte ich jetzt machen? "Grrr" S 10.000,- mußte ich für sie hinblättern, (o Schreck...mein Mann!!??!!) was ich zähneknirschend und mit "dickem" Hals auch tat! Ich erhielt auch einen Ahnenpass , als ob der mich interessieren würde! Bis heute habe ich noch nicht hinein geschaut. Eine "Edle von..." Wie unwichtig das doch ist!! Für meinen Bumsti mußte ich zwar auch etwas bezahlen, aber ihn wollte ja keiner sonst nehmen und er hat mir so leid getan weil er mit 3 Monaten den ganzen Tag nur in einem 1mal1m großen Käfig verbringen mußte!  Lucky entwickelte sich prächtig  und ist bis heute das "Lieblingsspielzeug" meines kleinen Zwergerl "Benny"! Er trägt sie noch immer spazieren, nimmt sie dabei beim Genick und schleppt sie durch die ganze Wohnung. Die Beiden schlafen übereinander, nebeneinander, keiner kann ohne den Anderen! Sie läßt sich das sichtlich gerne gefallen, ja sie scheint es sogar zu genießen! Lucky ist die Einzige meiner tierischen Mitbewohner, die sogar an seinem Kauknochen nagen darf. Den Beide zuzusehen, ist schöner, unterhaltsamer als jedes Fernsehprogramm, was aber auch keine Kunst ist, so viel Mist wird einem da oft vor die Nase gesetzt!  Lucky ist aber jetzt auch in meinen kleinen "Neuling", meinem Möpschen Xenia verliebt, was Benny in totale Eifersucht versetzt. Wenn die zwei spielen, dann drängt er sich sofort dazwischen und mischt kräftig mit, als wolle er ihr sagen "So nicht, mein Fräulein, ich habe die älteren Rechte, was willst du denn mit diesem kleinen Flegel!?!" Mein Mäuschen hat aber auch unheimlich viel Gespür für ihren 2-beinigen "Dosenöffner". Wenn ich traurig bin kommt sie sofort auf meinen Schoß und reibt ihr Köpfchen an meinem Gesicht, sie stoßt mich dabei so richtig an, als wolle sie mir sagen"Ist ja schon gut Frauli, ich bin ja da, ich hab dich doch lieb". Sie ist für mich meine Seelenfreundin, meine kleine-große Trösterin! 

MORITZ

Das ist mein kleiner Moritz. Er wurde am 15.Mai 2004 geboren und er kam mit 6 Wochen zu mir! Er ähnelt meinem verstorbenen Merlin soooooooo sehr, schmust auch so viel, liegt nur auf Frauchen und er zeigt nie seine Krallen. Egal ob er mit den Hundsis tobt oder mit der kleinen Athena, er ist immer nur sehr liebevoll und zärtlich. Sehr oft passiert es mir, dass ich ihn beim Schmusen "Merlin" nenne. So lange ist mein Kleiner ja noch nicht bei mir, werde deshalb noch sehr viel über ihn erzählen können*lächel* Ansonsten erzählen ja Sally und Möpschen Xenia auf ihren Seiten auch immer alles, was sie mit Moritz und Athena so immer erleben!

MÖPSCHEN XENIA

Möpschen"

Hallo, ich habe einen neuen Hausgenossen! Einen 12 Wochen alten süßen  Mops!  Vielleicht denken jetzt viele "Die Alte ist ja nicht ganz dicht!" , aber  ich bin halt so etwas wie die Tierrettung! Vor 15 Tagen ist eine junge, sehr nette Frau mit einem 14 Monate alten Baby in unserer Stiege eingezogen. Dazu brachte sie auch noch Xenia, dieses süße Hundebaby mit. Wir lernten uns beim Gassi gehen kennen, und es fiel mir sofort auf, daß  dieses junge Mädchen (19 Jahre) total überlastet ist! Sie klagte mir ihr Leid, sie schaffe es gerade mit dem Kind, aber mit dem Hundebaby sei sie total überfordert. Sie habe nicht bedacht, daß so ein kleiner Hund auch Nachts ins Freie gebracht werden muß, damit er lernt sauber zu werden. Ihre Wohnung sah auch dementsprechend aus. Sie tat mir wirklich leid und ich bot ihr an, ihren Hund öfter mit  zum Gassi gehen zu nehmen. Nun ja, aus dem Gassi gehen wurden Stunden in denen Xenia bei mir war. Täglich bat sie mich sie zu mir zu nehmen, sie hätte keine Zeit für die Kleine.  Am Freitag, dem 4. Oktober 2002 sagte sie mir , es wäre wohl besser, wenn Xenia einen guten Platz hätte, sie könne sich einfach nicht um sie so kümmern, wie es ein Hund braucht! Ich war  ja auch in der Zwischenzeit total sauer auf sie, denn sie ließ das Hundebaby doch tatsächlich  tagelang in der Wohnung eingesperrt (wenn ich nicht aufpassen konnte!) Stundenlang hörte man das verzweifelte Jaulen der Kleinen, ich rief sie an , bat sie doch endlich nach Hause zu kommen, da wurde sie auch noch patzig und sagte, es würde  niemanden etwas angehen, was sie mit ihrem Hund machen würde!! Na mehr hat sie wohl nicht mehr sagen können, meine Beschimpfungen waren wirklich nicht gerade fein, ich war rasend vor Wut und die Kleine tat mir in der Seele leid!! So viele Tiere werde verwahrlost in Wohnungen gehalten, werden mißhandelt und ausgesetzt, heute denke ich mir schon, sie hat Xenia wohl nur als Spielzeug angesehen, und als die Kleine wieder mal  in die ganze Wohnung überall  hingemacht  hatte, war sie total sauer und wütend auf die  Kleine, so als ob es  die Schuld des Möpschens gewesen wäre, blöde Ziege!!  Ich nahm die Kleine wieder zu mir, 4 Tage lang kümmerte sie sich nicht was mit Xenia los  ist, niemals rief sie an, es war ihr egal, und so blieb Möpschen bei mir, ich drohte ihr sie anzuzeigen!! Da meine Tochter auch einen Hund hat der aber schon 14 Jahre alt ist, dachte ich mir, sie würde den Hund nach dem Tod von Denny, bei sich aufnehmen. Bis dahin würde ich Xenia bei mir behalten. Am Samstag aber passierte etwas, was all meine Pläne über den Haufen warf! Xenia verletzte sich beim Spielen so schwer am linken Auge, daß sie leider darauf blind bleiben wird! Heute muß ich wieder zum Tierarzt, er sagte mir, ein wenig Hoffnung hätte er noch, daß sich die Sehkraft zum Teil wieder einstellen wird. Jetzt wird sie 5 mal täglich mit Medikamenten behandelt und ich hoffe inständig, daß ihr Äuglein wenigstens zum Teil wieder in Ordnung  kommen wird!!! Für mich jedoch stand sofort nach diesem Vorfall fest, die kleine Xenia wird bei mir bleiben! Ich hatte so ein schlechtes Gewissen, 2 Tage lang habe ich nur geweint, so leid tat mir das Tierchen. Ich werde Xenia ganz besonders lieben, denn ich fühle mich ganz besonders verantwortlich für sie!! Jetzt spielt sie schon wieder mit meinen anderen Hunden und Katzen, und ich habe bei jedem dieser Spiele Angst, sie könne sich wieder verletzen! Es geht mir dabei nicht um mich, ich würde sie auch behalten, wenn sie nur 3 Beine hätte, für mich gibt es außer schwerem Leiden, keinen Grund ein Tier weg zu geben oder einschläfern zu lassen! Meine Kinder haben mir versprochen mich hin und wieder finanziell zu unterstützen (Tierarzt, Medikamente) ! Also werde ich wohl meinen Button "Mein Tagebuch" wieder aktivieren, obwohl meine Tochter dachte, ich würde ihn nicht brauchen. Ich habe aber das Gefühl, daß ich in nächster Zeit immer wieder etwas zu erzählen haben werde. Wer weiß, wie viele Streiche und Überraschungen Xenia noch für mich bereit hält. Alles was Xenia erlebt, berichtet sie  auf ihrer eigenen Seite "Möpschen"

Möpschen Sally

Sally ist mein 2. Möpschen und sehr lebhaft! Ihre Geschichte steht auf der Seite "Sally", dort erzählt sie immer alles, was sie  in meinem Minizoo erlebt!  Für Sally habe ich gleich am 1.Tag eine eigene Seite erstellt, deshalb fasse ich mich hier kurz!Auch Möpschen Xenia hat eine eigene Seite, "Möpschen" hier habe ich nur ihre Geschichte herein geschrieben, wie und warum sie zu mir gekommen ist!

BONNY

Das ist meine Bonni!

Bonni kam am 19. September 2000 zu mir. Im Juli 2000 starb mein heißgeliebter Rauhaardackel "Bumsti". Ich nahm mir ganz fest vor, wegen meiner finanziellen Situation keinen Hund mehr zu nehmen. Ich sollte mich jedoch sehr geirrt haben, denn mein kleiner Dackel "Benny" war nach Bumstis Tod am Boden zerstört. Er hatte zu nichts mehr Lust, lag nur noch faul auf dem Bett herum und jedes Mal wenn ich die Wohnung auch nur für kurze Zeit verließ, zerbiß er mir irgend ein Kabel. Ich wundere mich heute noch, dass er das überlebt hat!  Im August 2000 entdeckte ich in der "Kronen Zeitung" in der Rubrik "Tierecke", die ich sonst immer überblättere weil mir die Tiere immer so leid tun, ein paar kleingedruckte Zeilen, ohne ein Foto. Da stand also:" Armes Hundemädchen namens Bonni sucht  ein  neues zu Hause." Eine Woche später stand die gleiche Anzeige wieder in der "Tierecke". Irgendwie ließen mich diese Zeilen nicht mehr los. Ganz tief in meinem Innersten wußte ich  wohl ganz genau, das wird mein neuer Hausgenosse. In den nächsten zwei Wochen habe ich bewußt keine Zeitung mehr gelesen, doch diese wenigen Zeilen gingen mir nicht mehr aus dem Kopf. Ein paar Tage später, sah ich wieder diese Zeitung  auf dem Tisch meiner Freundin liegen. Es war noch immer die Seite der Tierecke geöffnet.  Genau in diesem Moment ist die Entscheidung gefallen. Ich muß diesem Tier helfen, es zu mir nehmen. Alle hielten mich für verrückt, wieder einen Hund aus dem Tierheim nehmen! Mir war das egal, ich hatte nur den Hundeblick vor mir! Ich rief im Tierheim an und am 19. September  holten wir (meine Freundin und ich samt meinem kleinen Dackel Benny, mein Hundemädchen aus dem Tierheim in Krems. Alles ging ganz schnell, in 10 Minuten waren wir schon wieder draußen, denen war nur wichtig, dass ich den Wisch, wo ich bestätigte, dass ich für Bonny 1.500,- Schillinge bezahlen müsse, auch unterschrieben hatte!!!! Sie sagten mir, sie sei zwischen 6 und 7 Jahre alt, und sie sei noch nicht kastriert, ich müsse sie also noch kastrieren lassen, auch DAS habe ich natürlich unterschrieben!!!! Komischerweise war Bonny aber schon kastriert, und wie sich noch rausstellen würde, war sie zu diesem Zeitpunkt auch nicht so alt wie vom Kremser Tierschutzhaus angegeben, sondern Bonny war erst zwischen einem und 2 Jahre alt!!!!! Und...............man hatte mich auch nie vorgewarnt, mir auch nichts über Bonnys Vorleben erzählt!!!! Nun gut,mein Benny war wieder glücklich, meine Katzen schlossen sofort Freundschaft mit ihr- nur ich...ich  .....ohhhhhhhhhhhhh......... Bonni entpuppte sich als ein knurrendes, 

zähnefletschendes, angriffslustiges Wesen. Sie nahm jeden Handgriff, eine erhobene Hand, den Versuch sie zu streicheln, als Angriff wahr und stellte sich sofort. Gleich am 2. Tag nachdem ich sie aus dem Tierschutzhaus Krems abholt hatte, kratzte sie sich hinter ihren Ohren ganz viel, also ging ich zu ihr und wollte ihr in das Öhrchen hineinschauen, oh......das war Bonnys erster Angriff!!!!! Ich war vielleicht baff!!!! Ich  konnte gerade noch zurückweichen, aber Bonny setzte nach, da griff ich nach einem Kopfkissen und hielt es dazwischen, ich habs überlebt, aber das Kissen nicht, es war  danach total  zerfetzt, so sehr hat sich Bonny gebärdet!!! Das Einzige was sie liebte waren Kinder, die ließ sie noch am ehesten an sich ran, und andere Tiere, egal welche, sie vertrug sich mit allen Tieren!!. Ich telefonierte mir die Finger wund, versuchte Hilfe zu erhalten .Ich wollte zwar wieder einem Hund ein zu Hause geben, aber auffressen wollte ich mich nicht lassen. Man riet mir mit ihr einen Hundepsychologen aufzusuchen. Nachdem ich diesen angerufen hatte erfuhr ich, daß eine Stunde S 1000,- kosten würde, und ich müsse außerdem auch noch 100 km  (hin und zurück) hinfahren. Das war wirklich eine großartige Hilfe!! Ich hatte einen  Hund , der für nichts in der Welt bereit war in ein Auto zu steigen ,und woher das Geld nehmen!?!  Ich mußte mir also etwas Anderes einfallen lassen. Ich stellte Nachforschungen an , fragte im Kremser Tierschutzheim nach, denn ich mußte wissen, was mit diesem Tier los sei. Ich erfuhr nichts, rein gar nichts!!! Na Hauptsache, die S 200,- Monatsraten für Bonny kommen pünktlich an!!!!Also hatte ich jetzt einen  Hund, der vor lauter Angst auf alles, auch auf eine liebevolle Berührung, aggressiv reagierte. Warum hat mir das niemand aus dem Tierheim gesagt? Ich hätte sie doch trotzdem genommen, so unerfahren bin ich ja mit meinen 54 Jahren auch wieder nicht. Ich habe mein ganzes Leben mit großen Hunden verbracht, hatte also wirklich Erfahrung mit Hunden.  Als  mir auch noch mein Tierarzt erklärte ( Bonni wollte ihn trotz Beißkorb angreifen) ich müsse sie als Erziehungsmaßnahme schon schlagen,  beschloss ich , dass ich nicht Gewalt mit Gewalt beantworten werde. Da wir sie alle mit Gewalt festhielten konnte er mir aber doch sagen, dass Bonny schon kastriert sei, er fragte mich welcher Arzt mir denn die Kastration aufgetragen hätte.....!!!! Ich wusste das natürlich nicht, denn ausser 2 Frauen habe ich niemanden im Tierschutzhaus zu sehen bekommen!! Ich sprach ganz ruhig mit Bonni, zwang sie zu keiner Liebkosung, Liebe kann man bekanntlich ja nicht erzwingen, bewegte mich ohne zu gestikulieren, gab ihr ganz ruhig das Futter, und versuchte selber in jeder Situation ,auch wenn sie sich mir wieder stellen wollte, ganz ruhig zu bleiben. (Gebe zu, mein Herz pochte mir oft bis in den Hals, da ich immer damit rechnen mußte , von ihr angefallen und gebissen zu werden!) Ich habe Bonni noch nie geschlagen, noch kein einziges Mal meine Hand gegen sie erhoben! Ich war oft sehr verzweifelt und fragte mich, ob ich das Richtige mache. Habe ich!!! Für mich ja, denn ich liebte dieses Tier von ganmzem Herzen!!! Mit unendlicher Geduld, noch mehr Liebe und Ausdauer, wurde aus meiner Bonni eine Hündin, die wenigstens zu mir Vertrauen fasste!!!.  Männern gegenüber ist sie noch immer sehr mißtrauisch, sie beginnt am ganzen Körper zu zittern, lässt sie nicht aus den Augen!! Sie ist ansonsten zu allen Menschen sehr freundlich, läßt sich ganz leicht streicheln, aber NUR von Frauen.  Trotzdem darf ich ihr niemals eine Klette aus dem Fell entfernen, einen Zecken rausnehmen,  innerhalb einem Bruchteil einer Sekunde, verwandelt sich Bonny  dann zu einem bissigen Monster!!! Aber.....niemals mehr würde ich mich von ihr trennen, sie ist ansonsten ja ganz lieb und sehr anhänglich, nur sollte sie einmal krank sein.....oh.........wie machen wir das dann, wo sie doch keinen Tierarzt an sich ran lässt!!! Ich frage mich immer wieder, was man diesem Tier angetan hat, dass es so reagiert!!!! Trotzdem, ich weiß meine Bonny liebt mich und ich bin sehr stolz auf meine Hundedame, ich liebe sie und ich weiche halt jedem Menschen so gut wie möglich aus, Hauptsache ich kann  meinem Hundemädchen  JETZT ein glückliches, unbeschwertes Leben bieten!!!! 

Wieder einmal mehr zeigt sich, der schlechte Teil eines Hundes ist am oberen Platz der Leine, nicht u n t e n!!!! Bonny muss schreckliches mitgemacht haben, denn sonst würde sie sich ganz bestimmt nicht zwischendurch immer wieder so angriffslustig  verhalten!!! Übrigends, meine Bonni ist eine Mischung zwischen Riesenschnauzer und einem Spaniel.  Ach ja, noch etwas! Meinen Tierarzt habe ich gewechselt!!!

MEINE REGENBOGENTIERE

Merlin

Merlin mein schwarzer  riesengroßer Kater, ist seit 1991 bei mir. Er lief mir an einem verregneten, kalten Oktoberabend in mein Auto. Ich hörte nur den "Bums" , und da es auch sehr nebelig war und ich deshalb nicht schnell unterwegs war, konnte ich meinen Wagen ganz rasch abbremsen. Mitten im Scheinwerferlicht entdeckte ich ein kleines, schwarzes Knäuel das im Straßengraben lag. Ganz vorsichtig näherte ich mich diesem schwarzen durch und durch durchnäßtem  Kätzchen. Ich wußte sofort, dieses kleine Wesen hat man ausgesetzt. Ich befand mich mitten im tiefsten Waldviertel, der letzte Ort war 6 km weg, der Nächste noch 7 km entfernt. Ich packte das Kätzchen in mein Auto, wendete und fuhr zurück bis nach Hollabrunn in die Tierklinik. Gott sei Dank war nur das hintere linke Beinchen verletzt. Es wurde bandagiert, Spritzen wurden gegeben, Geld wurde mir abgenommen und schwupps stand ich wieder vor meinem Auto und dachte klopfenden Herzens nur "Wie sag ichs meinem Mann!" Für mich war klar, dieses Tier wird bei mir bleiben, ich fühlte mich ja verantwortlich dafür! Wie schon geahnt, zeigte sich mein Mann von der Idee eine zweite Katze aufzunehmen, nicht begeistert. Ich erklärte ihm, ich würde es nur so lange bei uns lassen, bis ein guter, ein sehr guter Platz gefunden wäre, doch die Entscheidung war für mich bereits gefallen. Merlin ,so nannte ich das Kätzchen weil es so bezaubernd war, würde keinen besseren Platz finden als er jetzt schon hatte, also warum noch suchen?!?  Merlin wurde der Chef der ganzen Familie. Er verteilte seine Hiebe nach allen Seiten, und nach 2,3 Raufereien (unblutig), hatte jedes Wesen, auch  wir, mein Mann und ich, begriffen, ein kleiner Diktator namens Merlin hatte bei uns Einzug gehalten.

 Ich wurde die besterzogenste Katzenmami der Welt! Er war eben der King, und so wollte er  auch behandelt werden, und er wurde es auch!  Er ist auch ein richtiger Nörgler. Wenn ich einmal ein paar Stunden nicht anwesend bin , dann weiß ich schon im Vorhinein wie er seine Gekränktheit zeigen würde. Er zeigt mir seinen Hintern, der Schwanz ragt zitternd und aufgeplustert kerzengerade in die Höhe, dabei stößt er krächzende Töne aus, die sich fast wie  das Meckern einer Ziege anhören. Es ist schon komisch, dieses "Keppeln" zu hören. Er braucht oft eine halbe Stunde bis er mir dann noch immer mit aufgestelltem Schwanz ,sein Köpfchen zum Kraulen und Schmusen hinhält! Merlin ist auch ein Riese! Er wiegt fast 9 kg, ist sehr hochbeinig, also nicht dick. Er ist jetzt 11 Jahre alt und kerngesund. Er ist mein Liebling, auch wenn ich alle meine Tiere sehr lieb habe. Er ist halt eine richtige Persönlichkeit. Er trinkt nur vom laufenden Wasserhahn, schreit auch in der Nacht um sein Futter (sollte der Teller einmal leer sein) und ich, das bestens dressierte Frauchen, steht brav auf , um ihm total verschlafen seinen Teller wieder zu füllen. Seine sogenannten "Liebesbisse" sind alles anderes als zärtlich, aber er kann stundenlang, würde man ihn gewähren lassen, Köpfchen geben und schmusen. Ich hoffe, er ist noch viele Jahre bei mir , mein geliebter Tyrann Merlin!!

Mein geliebter Merlin musste leider am 4.März 2003 über die Regenbogenbrücke gehen, siehe auch "Merlins Gedenkseite"

Grisu

Das ist bzw. war Grisu!  Im Jahre 1990 wurde er von Straßenarbeitern neben der Mariazeller Bundesstraße aufgefunden. Er war schon halb tot, geschlagen schwer mißhandelt, das Blut lief ihm aus dem kleinen Mäulchen, man hatte ihm wohl mit einem Stein die Zähne eingeschlagen! Der Kot lief ihm nur so raus, flüssig und stinkend. Er konnte nicht laufen, und als die Bauarbeiter mir dieses Bündel brachten, glaubte keiner daran, daß der kleine Kerl das was ihm angetan wurde, überleben würde. Ich brachte ihn sofort zum Tierarzt, doch dieser meinte, es wäre besser ihn einzuschläfern! Niemals wäre das für mich in Frage gekommen, niemals! Ich fuhr zurück nach Wien und brachte Grisu zu meinem damaligen Tierarzt Dr. Robben.( ehemalig deshalb, weil ich jetzt kein Auto mehr habe und es vom 22. Bezirk in den 6. Bezirk sehr weit ist!!) Dr. Robben glaubte zwar auch nicht so recht daran, dass Grisu es überleben würde, aber er sagte mir, daß er alles versuchen würde, um ihm sein noch so junges Leben zu retten.( Grisu war damals erst 10 Wochen alt!)  7 lange Wochen fuhr ich täglich zum Tierarzt. Grisu bekam Spritzen, Infusionen, der Kiefer wurde operiert und siehe, das Wunder geschah! Geduldig ließ das Katzenbaby alles über sich ergehen, kämpfte sich zurück ins Leben. Dr. Robben war ein Engel. Er kam mir finanziell so sehr entgegen, ich mußte für die langen Wochen der Behandlung damals nur S 5.000,- bezahlen , und das wurde mir noch in Ratenzahlungen gewährt! Ich war ihm unendlich dankbar und sein größter Fan! Gerne würde ich auch heute noch mit meinen Tieren zu ihm gehen, aber alleine die Hin-und Rückfahrt mit den "Öffis" würde 2 Stunden dauern. Dann müßte ich noch ein ganzes Stück zu Fuß gehen, was mit einem schweren Katzenkorb oder einem Hund an der Leine wirklich nicht sehr lustig ist. Auf diesem Weg aber ein großes Dankeschön an diesen so großartigen Arzt und Menschen Dr. R o b b e n !!! So Geduldig wie Grisu alles über sich ergehen ließ, so liebevoll, verschmust und anhänglich blieb er die ganzen Jahre. Niemals knurrte oder pfauchte er, niemals hat er seine Krallen benutzt, er war ein wunderbarer, verspielter, anhänglicher Kater! Jeder Neuankömmling wurde sofort von ihm akzeptiert, und es waren derer viele. Merlin, Lucky, Benny, Bumsti, alle hat er geliebt, mit ihnen aus einem Teller gefressen, mit ihnen in einem Bett (meinem!) geschlafen. Leider durfte er nur 11 Jahre alt werden. Er bekam eine Geschwulst am Hals, diese wurde operiert. Sie kam nach 1 Jahr wieder, nur dieses Mal war dieses verdammte Ding um seine Halsschlagader gewickelt, und  der Tierart sagte mir am Telefon, er operierte Grisu gerade zum 2. Mal, es hätte keinen Sinn, er könne ihm ja nicht die Schlagader herausnehmen. Also  schlief er wenigstens ohne Angst und Schmerzen während der Narkose für immer ein.  Grisu hatte ein schönes Leben, und ich habe wirklich alles getan um das, was ihm von so grausamen Menschen als Baby angetan wurde, vergessen zu lassen. Tschüß mein geliebter Kater, und da ich glaube, nein  davon überzeugt bin , daß auch Tiere eine Seele besitzen,  Du irgendwo in einem Katzenhimmel  weiterlebst, und das es dir dort gut geht!

Benny

Benny - "noch" schlank und rank

Das ist mein Zwergerl "Benny".Als Strolchi tot war holte ich mir Benny zu mir nach Hause, damit Bumsti nicht so alleine war. Ich bekam auch ihn über die Tierecke der Kronen-Zeitung. Er wurde Jugoslawen weggenommen, die ihn an einer 60 cm langen Kette in einem Verschlag neben Hühnern hielten. Er war spindeldürr, sehr verschreckt  und lief mit eingezogenem Schwanz, der unter dem Bauch angelegt war, herum. Er ist ein richtiger kleiner Flegel! So groß kann gar kein Rüde sein, daß er sich nicht mit ihm anlegen will.  Er war noch 7 Jahre mit Bumsti zusammen, und die beiden liebten sich heiß und innig. Er ist zwar sehr klein, aber er besitzt eine mächtige Stimme.  Jeder bei uns im Haus weiß, wann ich nach Hause komme, so laut ist sein Freudenkonzert. Er schläft auch bei der größten Sommerhitze unter meiner Bettdecke, verachtet Wasser in jeder Form (außer zum Trinken), und liebt meine Katzen abgöttisch! Er stöbert auf unserem Feld sämtliche Hasen auf und ist dann immer für lange Zeit verschwunden. Man hört aber immer wo er ist, da er bei seiner Jagd ununterbrochen wie verrückt bellt.Als Bumsti gestorben ist, wollte ich eigentlich keinen zweiten Hund mehr, Benny jedoch dachte wohl anders. Er zerbiß mir drei Monate lang täglich irgend ein Kabel, die Tischdecke, zernagte mein Bettzeug, kurz, er protestierte so lange, bis ich mir wieder einen Hund aus dem Tierschutzhaus holte. Jetzt ist Benny 11 Jahre alt und lebt wieder zufrieden mit seiner Bonny und seinen Katzen bei mir. Ich hoffe, daß er so alt wie meine heißgeliebte Strolchi wird, was auch möglich erscheint, da er bis heute kerngesund ist.

Benny ist am 14.Februar 2004 leider verstorben, siehe auch "Bennys Gedenkseite"

Bumsti

Das war mein "Bumsti". Sein richtiger Name war "Peppe von Freiling". Er kam zu mir, als Wisky gestorben war. Ich entdeckte ihn eines Tages in der Tierhandlung im Donauzentrum. Er war mir aufgefallen, weil er munterseelen allein in einem Käfig saß und einen riesengroßen Dübbel am Kopf hatte. Auf meine Frage nach dem "warum?" sagte mir die Besitzerin des Geschäftes, er wäre der einzige Dackel, der von 5 Geschwistern übrig geblieben wäre, und weil er  ihr in seinem Käfig so leid getan hätte, ließ sie ihn im Geschäft frei rumlaufen. Auf dem glatten Boden kam er beim Rumtollen ins Schleudern, prallte mit seinem Kopf gegen eine Regalecke, und zog sich so seinen Dübbel zu.  Ich erfuhr, daß er bereits drei Monate alt sei, und schon seit seiner 7.Lebenswoche in diesem Verschlag lebte. Sie gab ihn mir auf den Arm und um mich wars geschehen! Ab aufs Postamt, Geld (S 6.000,-) abgehoben, und schon war Peppe mein Hund. Strolchi hatte wieder einen Spielgefährten und benahm sich ihm gegenüber wie damals, als sie ihre Jungen bemutterte. Einfach süß!  Niemand konnte seinem treuherzigen Blick wiederstehen, und Herrchen nannte ihn nur "Seelchen". Ich nannte ihn nur "Bumsti", weil er für mich ein süßer, kleiner Zwerg war , und ich als Kind immer die Hefte"Zwerg Bumsti" mit großer Begeisterung gelesen hatte. Er war ein lieber, treuer, sturer Dackel, ohne besondere Begabungen. Er war kein Kläffer, haßte Wasser, spielte nicht mit dem Ball, er war einfach unser Familienhund , eben Bumsti! Er wurde 13 Jahre alt.                                                 

Dieses süße Bild haben mir Lana und Pete geschickt. Danke Freunde!

Tschüß mein Seelchen, Du weißt ja, das mit der Seele, wir sehen uns wieder!!

 

Whisky

Für meinen besten Freund....

Letzte Nacht stand ich an Deinem Bett um einen Blick auf Dich zu werfen, und ich konnte sehen, daß Du weintest und nicht schlafen konntest. Während Du Deine Tränen wegwischtest, winselte ich leise um Dir zu sagen :" Ich bin`s, ich hab Dich nicht verlassen.Ich bin wohlauf, es geht mir gut und ich habe keine Schmerzen mehr, ich bin hier bei Dir."

Heut`war ich auch mit Dir an meinem Grab aber glaub mir, ich bin nicht dort, ich ging zusammen mit Dir ins Haus zurück. Ich berührte Dich mit meinem Atem und sagte lächelnd:"Ich bin`s , Dein bester Freund."

Du sahst so müde und traurig aus, als Du Dich in den Sessel sinken ließest. Ich versuchte mit aller Macht, Dich spüren zu lassen, daß ich bei Dir bin. Ich kann Dir jeden Tag so nahe sein, um Dir mit Gewißheit sagen zu können:" Ich bin nie fortgegangen und ich danke Dir, daß Du tapfer warst und mir geholfen hast in eine Welt, in der es keine Schmerzen gibt. Ich hatte so ein würdiges Leben an Deiner Seite und ich möchte, daß Du mich so in Erinnerung behältst und danke Dir für jede einzelne Sekunde!"

Und wenn für Dich die Zeit gekommen ist den Fluß, der uns trennt zu überqueren, werde ich zu Dir hinübereilen, damit wir endlich wieder zusammen Seite an Seite sein können.

Es gibt so viel, das ich Dir zeigen muß und es gibt so viel für Dich zu sehen. Hab`Geduld und setze Deine Lebensreise fort - und wenn die Zeit für Dich da ist...dann komm...komm heim zu mir!

Lieben Grüß Dein Hund

Vom Kampf gezeichnet

Ich bin Whisky.  

Ich kam im Jahre 1976 im Alter von 6 Wochen zu meiner Familie. Ich entwickelte mich prächtig und wurde ein richtiges Temperamentbündel. Mein Herrchen, dessen Liebling ich war, verwöhnte mich nach Strich und Faden.  Ich durfte einfach alles, bekam alles, und egal was ich auch immer anstellte, meinem Blick konnte keiner wiederstehen! Man verzieh mir jeden meiner Streiche und glaubt mir, es waren sehr viele.Mein größter Streich war, als ich einmal bei einem Fußballspiel der Mannschaft den Ball geklaut habe. Ich saß neben meinem Herrchen unter den Zuschauern, er hielt meine Leine zwar in der Hand, aber nicht fest genug. Ich konnte einfach nicht wiederstehen, zu groß war die Verlockung mir den Ball zu holen um damit zu spielen.Den Wirbel hättet Ihr sehen und hören müssen! Ich wurde gejagt, beschimpft, die Zuseher johlten, der Schiedsrichter pfiff das Spiel ab, aber ich ließ mir den Ball nicht mehr abjagen. Wie eine Trophäe trug ich ihn hinter ein dichtes Gebüsch, wo ich dann das Ventil genußvoll  bearbeitete, bis es "Zisch" machte.Danach war ich zufrieden und suchte mein Herrchen, das sich in der Zwischenzeit verdrückt hatte, sonst hätten ihn die erbosten Zuschauer vielleicht gelyncht!Solche Vorstellungen gab ich viele. Egal ob auf Fußball- oder Tennisplätzen, der Ball gehörte mir.Als ich ein Jahr alt war kam Strolchi, ein wunderschönes Dackelmädchen zu uns. Ich liebte sie vom ersten Blick an.

Strolchi entpuppte sich aber leider als ein echtes kleines Luder! Sie wollte nicht mit mir Fußballspielen, und das Schlimmste war, daß sie mir fremd gegangen ist!! Als Pflegevater ihrer Babys war ich aber trotzdem immer für sie da, denn man muß ja wenn man wirklich liebt, auch verzeihen können.Ich war auch ein sehr tapferer Pudel. Unerschrocken ging ich auf jeden noch so großen Rüden zu um ihm meine gefletschten Zähne zu zeigen.Einmal wurde ich von einem herrenlosen Schäferrüden fast zu Tode gebissen. Dieser Blödmann zerfetzte mir meinen Vorderlauf. Ich wurde operiert, bekam dann noch ein Gipsbein und machte damit eine neue Erfahrung nämlich die, man kann auch mit drei Beinen Fußball spielen!Ich hatte ein wunderschönes Leben , aber leider mußte ich viel zu früh, im Alter von zehn Jahren wegen eines totalen Nierenversagen, meine Familie verlassen.Mein geliebtes Herrchen brach zusammen und er konnte sich lange nicht damit abfinden, daß ich nicht mehr da war. Er drehte einen wunderbaren Film  über mich und mein Leben , mit dem er, dank meines Liebreizes, einige Preise einheimsen konnte.

Tschüß meine geliebte Strolchi, tschau meine innig geliebte Familie, Tschüß mein Herrchen, sei nicht so traurig! Auf Wiedersehen mein geliebtes Frauchen!

Strolchi

Meine "dicke" Strolchi

Mein Name ist Strolchi!

Ich wurde mit vier Monaten von meiner Familie ins Tierschutzhaus nach Wien gebracht. Angeblich war für mich kein Platz mehr, da ein Baby ins Haus gekommen war. Ich war sehr traurig, war ich ja noch selber ein Baby, dass noch so viel Liebe und Zuneigung brauchte! Gott sei Dank hat sich mein neues Frauchen sofort in mich verliebt!! Nun ja, ich war auch eine richtige Schönheit mit glänzendem schwarzen Fell, schelmisch blitzenden Augen und einem echten sturen Schädel, ein D a c k e l eben! Neben meinem Frauchen gab es auch ein ganz nettes Herrchen, zwei  Mädchen,9 und 14 Jahre alt, und das Schönste, einen schwarzen Pudelrüden zum Spielen! Sein Name war Whisky, er war ein Jahr älter als ich und ein ganz hübscher Kerl. Ich spürte sofort, dass er sich in mich verliebt hatte, aber ein so junges, schönes Hundefräulein wie ich, zeigte ihm natürlich am Anfang seine Zähne und auch die kalte Schulter. Er ließ mich aber von diesem ersten Beschnüffeln nicht mehr aus den Augen. Er roch sehr gut, und ich wusste, dass ist der Freund meines Lebens! Wir besaßen auch ein Haus mit einem riesigen Garten in Ladings, im schönen Waldviertel. Stundenlang lief ich mit meiner Familie durch den Wald. Ich konnte sämtliche Steinpilze und Eierschwammerl erschnüffeln, die  dann von den anderen  gegessen wurden. Am meisten Spaß machte mir aber das Schwimmen im Ottensteiner See. Ob Ihr es glaubt oder nicht, ich schwamm quer durch den See ohne Pause, und alle, die mich sahen, staunten nicht schlecht! Einmal erkletterte mein Frauchen einen hohen ins Wasser hineinreichenden Felsen, und sprang hinunter. “Was die kann ,kann ich auch“ dachte ich mir. Von dem Tag an war ich eine begeisterte Felsenspringerin. Unermüdlich  kletterte ich den Weg hinauf zu dem Felsen und sprang in den See, den ganzen Tag lang. Meine Familie war sehr stolz auf mich und erzählten es jedem, aber niemand wollte glauben, dass es einen Dackel als Klippenspringer gibt .Nun ja, am Ende war es auch egal, Hauptsache ich hatte meinen Spaß ,nur Frauchen war sauer, ihr  Stolz war verletzt. Whisky mein Pudelfreund entpuppte sich als Langeweiler! Den ganzen lieben Tag lang rannte er wie ein Irrer hin und her, hinauf und hinunter, und bellte nonstop dabei. Er verabscheute auch das Wasser, und fuhr lieber im Boot meiner Familie auf dem See herum. Da lag er immer auf dem breiten Gummirand des Bootes, und einmal schubste ihn Frauli ins Wasser mitten auf dem See! O Schreck, dieser Angeber konnte ja auch nicht schwimmen! Frauchen musste ins Wasser und ihn herausziehen. Glück gehabt mein Alter, der See war nämlich an dieser Stelle mindestens  6 Meter tief!! Ihr seht also unsere Interessen gingen sehr weit auseinander! Eines aber konnte er, Fußball spielen!! Stundenlang trieb er den Ball vor sich her, bellte wie verrückt, und am Ende war der Ball jedes Mal kaputt. Er fand beim jedem  das Ventil, aber Herrchen tat alles für seinen Wisky, und kaufte sofort wieder einen neuen Ball. Im Jahr 1979 lernte ich Lumpi, den Hund unseres Nachbarn kennen. Er war mir ebenbürtig! Ein schwarzer, kräftiger Dackel, zwei Jahre älter als ich und sehr süß! Wisky konnte ihn nicht ausstehen und versuchte ihn andauernd von unserem Grund zu vertreiben. So ein eifersüchtiger Kerl! Als ich läufig wurde buhlten zwei Jungs um mich, ich fühlte mich sehr geschmeichelt. Wen sollte ich erhören? Mein Frauchen griff ein, und zog mir ein Höschen an, und Wisky wurde ins Haus verbannt. Aber wo ein Wille, da ist auch ein Weg! Lumpi buddelte sich unter dem Gartenzaun hindurch, zerrte mir mein Höschen weg, und schon wars passiert!  6 Wochen später wurde ich Mama von  sechs süßen Babys. 2 Jungs und vier Mädchen. Meine ganze Familie war in Aufruhr als ich in Frauchens Bett meine Kinder zur Welt brachte. Ich war eine stolze Mama, und mein Frauchen eine wunderbare Helferin. Unermüdlich half sie mir alle zu versorgen. 3 Monate durfte ich meine Kinder um mich haben, denn meine Familie suchte nur die besten Plätze für sie aus. Alle wurden gut untergebracht, und werden geliebt und verhätschelt. Ich weiß dass, weil mein Frauchen immer wieder die Kinder besucht hat, um sich von ihrem Wohlergehen zu überzeugen.

Meine Babys

So vergingen traumhafte Hundejahre. Als ich zehn Jahre alt war starb mein bester Freund  Wisky. Es brach Familientrauer aus, und auch ich war am Boden zerstört. Mein Herrchen  weinte wie ein kleines Kind, und das zu sehen tat schon weh! Lange blieb ich aber nicht alleine. Ein süßer Rauhhaardackel kam ins Haus. Er wurde Bumsti genannt, aber mein Herrchen sagte nur „Seelchen“ zu ihm, weil er einen so treuen Blick hatte. Mit Bumsti kam auch meine Lebensfreude wieder zurück, aber so wie mit Wisky wurde es nie wieder! Ich wollte schon mehr Ruhe, aber der kleine Wildfang gab mir keine Schonfrist. Immer nur toben und spielen- ich konnte ihn oft nur durch mein Knurren in seine Grenzen verweisen. Als ich 14 Jahre alt war bekam ich einen eitrigen Zahn. Über  Nacht hatte ich eine  riesige Geschwulst  überm Auge. Ich hatte große Schmerzen, und mein Frauchen fuhr sofort mit mir zum Tierarzt Dr. Robben. Ich wurde sofort operiert, und obwohl ich schon so alt war, ging alles gut aus. Ich wurde 15 Jahre und 4 Monate alt. Ich hatte so ein schönes Leben, aber mein Frauchen weint immer noch wenn sie über mich spricht, auch j e t z t  beim Schreiben!!

Sei getrost mein Frauli, ich war Dir fast 16 Jahre ein treuer, ergebener Freund, es war ein schönes, erfülltes Hundeleben, dafür danke ich Dir!  Weine nicht um mich, ich habe meinen Frieden gefunden!!

PS: Frauchen an Strolchi

      Ich werde immer um Dich weinen!!

 

 

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zuletzt aktualisiert am

Freitag, 15. April 2005 18:51