Auch Hundebesitzer können aus Fehlern lernen!

  Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt UND (ich betone UND) diese auch nicht leiden könnt! Ihr habt ja so Recht!

  Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk?
Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund,- Mischlings, Doggen- oder Mopsbesitzer. Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde. Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!

  Es tut mir so leid! Ich möchte mich entschuldigen und Euch mitteilen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe:

  1. Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchtet. Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört Euch!

  2. Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe (der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!). Rentner dürfen das. Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.

  3. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten. Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren. Menschen finden das ekelig! Nur Hundebesitzer müssen Kot-Tüten bei sich tragen.

  4. Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen. Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt Abwechslung auf den Speiseplan!

  5. Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt. Ist sie nicht herrlich unsere Donau? Man kann sich an ihren Ufern so wunderbar erholen. Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder mitzunehmen. Das ist ja völlig verständlich! Nicht wahr, liebes Ordnungsamt? Da kneift man gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der dankenswerter Weise ja an an der Donau nicht mehr  ohne Leine laufen darf (Danke, Danke! Danke!) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte Bierfalsche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll!

  6. Liebe Jogger, natürlich habt ihr recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren Weg kreuzen und Euch nötigen, Euer Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir Hundebesitzer können unseren Hund ja auch einfach auf einem Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!

  7. Ich erwarte nie wieder, dass man höflich Danke sagt, wenn ich meinen Hund am Wegesrand ins Platz lege, damit eine Riesengruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen nicht Danke sagen. Niemand muss Danke zu mir sagen. Ich bin ein Hundebesitzer!

  Liebe Mitmenschen, ich habe meinen Hund ausgebildet und ihm Gehorsam beigebracht, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-Mögenden-Mensch nähert.
Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden. Ich nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu erwarten!

Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner und Hunde mögende Mitmenschen! Ich weiß, dass es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr ihn streichelt. Leider sind wir immer auf der Flucht! Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken. Verratet uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher!

  Danke!

 

http://www.haustiersuche.at/..gegen_hundehass_!,1,238,2.html

Letzten Montag hat ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Franz-Joseph Plank einen Brief an die Wiener Umwelt-Stadträtin Ulli Sima geschrieben betreffend der neuen "Kampfhunde"-Verordnung, die mit 1. Juli in Kraft treten soll und von der SPÖ - gegen die gesamte Opposition - im Alleingang durchgeboxt wurde. Unserer Ansicht nach ist diese VO völlig unausgegoren und widerspricht auch sämtlichen Meinungen seriöser Experten, nämlich daß man die evt. Aggressivität eines Hundes sicherlich nicht an bestimmten Rassen festmachen kann, sondern daß ganz andere Faktoren (z.B. Aufzucht, Prägung, Haltung, Beziehung zum "Besitzer" und dessen mögliche Agression) eine viel wichtigere Rolle spielen. Bis dato haben wir noch keine Antwort von Frau Sima erhalten:
 
"Sehr geehrte Frau Mag. Sima!
Obwohl wir als "Animal Spirit" selber kein Hundeheim betreiben (sondern "nur" zwei Gnadenhöfe für sog. Nutztiere), bekommen wir seit Bekanntwerden der neuen Wiener Hundeführschein-VO und Rasseliste immer mehr besorgte Anfragen von Mitgliedern, wie das nun weitergehen soll. Ich bin ja selber seit meiner Kindheit Hundehalter / Hundefreund und glaube daher, mich einigermaßen auszukennen, abgesehen davon, daß ich Tierarzt bin. 
 
Jetzt kommt also diese vieldiskutierte und kritisierte "Rasseliste": Tatsache ist, daß durch die neuen Gesetze in NÖ und Wien schon jetzt alle Tierheime restlos überfüllt sind, v.a. durch die sog. "Kampfhunde"-Rassen. Waren Sie in letzter Zeit in einem dieser "Tierauffanglager" und haben Sie sich das Elend persönlich angeschaut? Dabei wissen alle seriösen Experten, daß die Gefährlichkeit eines Hundes sicher nicht so einfach an einer Rasse festzumachen ist, sondern eben von zig anderen Faktoren abhängt. Wo sollen all diese "geächteten"  Hunde aber noch hin? Sollen sie alle euthanasiert werden, wie bereits in anderen Ländern?

Vermittelbar sind sie wohl kaum mehr nach dieser Angstmache-Kampagne. Und nichts anderes ist diese Diskussion rund um die Gesetze und die öffentliche Diskriminierung bestimmter Rassen. Und was ist, wenn die statistischen "Beiß-Könige", wie Schäferhunde oder Dackel und deren Mischlinge auch noch auf dieser "Liste" landen? Schäfer, Doggen und Dobermänner sollen ja angeblich nach den Wiener Wahlen auch auf die Liste kommen, jetzt ist das Thema wohl noch zu "heiß"... Und wer ist überhaupt dafür zuständig, bei Mischlingen festzustellen, welche Rassen da mitgemischt haben? Ist man da der Willkür eines unerfahrenen Polizeibeamten oder auch nur des Amtstierarztes ausgesetzt? 

Zudem erachte ich das zumindest gelegentliche Freilaufen-Können für ein normales Sozialleben der Hunde untereinander, aber auch für die Beziehung Mensch - Hund und umgekehrt für außerordentlich wichtig, vorausgesetzt natürlich, sie sind verträglich, sozial stabil und zu Menschen freundlich (was die meisten ja grundsätzlich sind). Aber durch die spärlichen Wiener Hundezonen - im 4. Bezirk stehen gerade mal 330 m2 zur Verfügung, in anderen Innenbezirken auch nicht viel mehr als 1000 m2 - kann dieses Grundbedürfnis der Hunde nach freier Bewegung in keinster Weise befriedigt werden. Und gerade das steigert dann u.U. wieder die sog. "Aggressivität" (abgesehen von vielen anderen Faktoren wie Zucht, Aufzucht, Haltung, Prägung im Welpenalter, Psychogramm des "Besitzers", etc).

Viele unserer Mitglieder und HundehalterInnen - selbst  kleinerer Rassen - beklagen sich jetzt, daß sie neuerdings ständig angepöbelt und beschimpft werden. Und nicht nur von den meist traditionell hundefeindlich eingestellten Moslems, sondern daß jetzt zusätzlich noch alle bisherigen Hundehasser auf den Plan gerufen wurden. Und dabei war Wien doch einmal eine relativ hundefreundliche Großstadt, wo es auch kein Problem war, z.B. zumindest auf so großen Flächen wie der Donauinsel unbehelligt seinen (friedlichen und gut erzogenen) Hund laufen lassen zu können.
 
Viel wichtiger erschien es mir, denjenigen  Leuten den Kampf anzusagen, die für den ständigen Nachschub an Hunden sorgen, die zur Zeit nicht mehr vermittelbar sind. Zudem mehr oder überhaupt Kontrollen bei Hinterhofzüchtern, wahllosen Hunde-Vermehrern und -Importeuren endlich rigoros durchzuführen, illegale Hundekampf-Veranstalter ausfindig zu machen und ggf. strenge Kastrationsauflagen zu erteilen. Das wären tatsächlich Schritte in die richtige Richtung.
 
Mit tierfreundlichen Grüßen,
 
Dr. Franz-Joseph Plank

 

Petitionen/Mitteilungen

Jörg hatte mit seiner Befürchtung recht: Im Forum von Stern TV wurde sein
offener Brief an Günther Jauch bereits entfernt. Ihr könnt ihn hier aber
trotzdem lesen:

Zusatz: Inzwischen ist der Beitrag auf Stern TV zusammen mit einer
"Anmerkung der Redaktion" wieder freigegeben. Den Verdacht der brutalen
Zensur wollten sie dann wohl doch nicht auf sich sitzen lassen....

Hallo Leute,

bitte veröffentlicht auf Eurer Seite meinen "Offenen Brief" an Jauch in
ungekürzter Fassung, wobei Ihr aber die Quellenangabe nicht vergessen
solltet. Die Quelle lautet:

http://www.stern.de/forum/showflat.php?Cat=0&Number=1142959

(Lediglich den Link anzugeben, wäre nicht sehr klug, da zu befürchten steht,
daß SternTV den Beitrag von deren eigenen Seiten herunternimmt.)

Danke und Ihr habt mengenweise Unterstützung für das derzeit wohl
erfolgversprechendste und wichtigste Projekt in und für Hamburg, was dann in
ganz DE Schule machen wird und in vielen Ländern den Rassemist zum Wohle
unser aller Hunde und ihrer Halter zum kippen bringt! Macht weiter so, wir
stehen hinter Euch, auch wenn nicht alle aktiv beteiligt sind!

Mit besten Grüßen

----------------------------------------

Hallo, sehr geehrter Herr Günther Jauch,

beantworten Sie uns (zum Teil gebildeten, zum Teil ungeBILDeten)
RTL-Zuschauern, die wir Ihre Sendungen nicht nur wegen "Volksheldin Sugar"
(die auch Sie erst dazu gemacht haben, lieber Herr Jauch) recht interessiert
und ab und an verfolgen und auch hier im Forum immer mal wieder
vorbeischauen (doch sicher ein Kompliment bzw. Bestätigung für Sie und Ihr
Projekt, nicht wahr?!), und insbesondere mir als den Fragesteller doch bitte
die folgenden, relativ einfachen Fragen, welche mit ebensolcher Sicherheit
die allermeisten von uns Zuschauern brennend interessieren (jede Wette
angenommen!):

1. Was genau wollen Sie und Ihr Team eigentlich beweisen, rechtfertigen und
erreichen, wenn Sie das Thema Sugar wie offenbar kein zweites in Ihrer
bisherigen SternTV-Geschichte derartig "aufziehen" (bzw. aufgezogen haben)?
.... Dahinter muß doch ein ganz bestimmtes, sicher vernünftiges Ziel stehen,
oder etwa nicht?! Also, was GENAU wollen Sie mit Ihrer (zumindest bisher
fortgesetzten) "Berichterstattung" über einen Hund (!) beweisen,
rechtfertigen und erreichen (mal abgesehen vom Hochtreiben der
Einschaltqouten)?

2. Was meinen Sie wohl, warum Sie eine derart hohe Anzahl
Zuschauerreaktionen auf Ihre Sendung(en) mit und zu "Heldin Sugar" bekommen
und auch in Zukunft höchstwahrscheinlich bekommen werden (Tendenz steigend),
sofern Sie doch noch Lust finden sollten, die Story fortzuführen, was aber
angesichts Ihres recht intelligenten "Abgesangs" in der letzten Sendung
zumindest fraglich ist? ... Warum bekommen Sie so viel, ja:
überüberdurchschnittlich viel "Inflow", was hier keiner wird bestreiten
wollen? Liegt das vielleicht an der "guten Arbeit" Ihres Teams, oder
vielleicht daran, daß Sugar so ein hübscher roter Hund ist, der auch Ihnen
gefällt und fotogen ist, oder aber an Ihrer vortrefflichen Art, die Dinge zu
moderieren?

3. Welche Meinung haben Sie persönlich und welche Ihr Team insgesamt zu den
so genannten "Rasselisten" in den diversen Hundeverordnungen bzw. -gesetzen
von Bund und Ländern der BRD mit Ausnahme so fortschrittlicher Länder wie
Thüringen (unter Althaus, CDU), Niedersachsen (unter Wulff, CDU) und
Sachsen-Anhalt (unter Prof. Böhmer, CDU)? ... Anders gefragt: Halten Sie
diese an die NS-Eugenik zumindest (stark) erinnernde Idee von den
"Rasselisten" für gut, weil im Zusammenhang mit der "Erhöhung der Sicherheit
der deutschen Bevölkerung" tatsächlich funktionierend, sprich:
wissenschaftlich fundiert, oder aber eher für eine dieser (absolut) dummen,
weil irrealen Scheinlösungen, die sich typisch populistische Politik auf
geschichtsträchtigem deutschen Boden mit ihrem hektischen, ja:
hyperirrational hektischen Aktionismus (zumindest in den Jahren 2000 bis
2003 war das so, Ende der dreißiger, Anfang der vierziger Jahre im letzten
Jahrhundert war das gleichfalls so) immer mal wieder einfallen läßt?

*Dieser "Logik" nach sollen ja ganze Rassen aufgrund ihres Erbgutes
erheblich gefährlicher (überdurchschnittlich bzw. übersteigert aggressiv)
als andere sein (oder "minderwertig"), nachzulesen in den HEUTIGEN Gesetzen
und Verordnungen zu Hunden in Deutschland (damals übrigens zu Juden,
Zigeunern, "Niggern" u. ä. in diversen NS-Rassengesetzen, wie selbst der
STERN nicht umhin kommt, dies immer mal wieder "zuzugeben" und
aufzuarbeiten).

4. Welche Meinung in Bezug auf diese "Rasselisten" (da stehen z. B. solche
Hunderassen und vor allem ihre bei weitem mehr verbreiteten Mischlinge wie
Staffordshire Bullterrier, Pitbullterrier, Bullterrier & Co. drauf) vertritt
Ihrer Meinung oder auch Ihrem Wissen nach, sehr geehrter Herr Jauch, der
ehrenwerte Herr Prof. Dr. Hackbarth von der Tierärztlichen Hochschule
Hannover, den Sie in Ihrem letzten Beitrag zur Pitbullhündin Sugar deren
Verhaltensweise am Kinderwagen Ihres TV-Teams haben bewerten lassen? ...
Anders gefragt: Findet Herr Prof. Hackbarth das mit den "Rasselisten" schon
ganz in Ordnung und wissenschaftlich vertretbar (fundiert) oder aber den
"letzten großen Müll" den sich da deutsche Politik ausgedacht hat, um das
Volk nach einem
maßgeblich durch Hamburger "Schlafmütz"-Behörden und die durchgeknallten
Aktivitäten eines stadtbekannten Hamburger Kriminellen verursachten
Todesfall durch Hundebisse im Jahr 2000 "zu beruhigen" ... Wie positioniert
sich Herr Hackbarth (und seine Mitarbeiter) zu diesen "Rasselisten" Ihres
Wissens nach, daß Sie bereits zur letzten Sendung über Sugar hatten?


5. Kennen Sie Hackbarths Arbeit und vor allem deren Ergebnisse wirklich, die
z. B. hier beschrieben werden:

http://www.maulkorbzwang.de/archive_news/04_05/14042005.htm

http://www.taz.de/pt/2005/04/14/a0367.nf/text.ges,1

http://www.mdr.de/fakt/aktuell/2066154.html

sehr geehrter Herr Jauch?

Und letzte Frage:

6. Warum haben Sie sich ausgerechnet Hackbarth "in Ihr Filmmaterial" (aber
nicht in Ihr Sendestudio, um dort live mit Ihnen sprechen zu können) geholt,
um einen "rassegelisteten" Hund wie Sugar anhand eines ihm vorgespielten
Videos zu bewerten, einem Pitbull (vielleicht auch AmStaff), der einem
Hamburger von der selben Behörde, die einst beim toten Kind Volkan und
seinem wahren Täter (einem damals leider hundehaltenden Kriminellen) völlig
versagt hatte, weggenommen wurde, WEIL dieser Hund eben auf der Hamburger
Rasseliste steht, aber OHNE daß bislang auch nur ein einziger kleiner,
geschweige denn größerer Beisvorfall oder anderes auffälliges Verhalten bei
Sugar festzustellen war, BEVOR sie ins Hamburger Tierheim zu Poggendorf kam
und erst DORT zum angeblich "gefährlichsten Hund Hamburgs" oder gar ganz
Deutschland mutierte bzw. verwandelt wurde*? ... Warum ausgerechnet
Hackbarth, so als ob es keine anderen Hundeexperten in ganz Deutschland
gäbe, sehr geehrter Herr Jauch?

* Siehe z. B. auch hier die Story vom angeblich "gefährlichsten Poggendorf
... schuldigung: Hund von Hamburg":



Ok, alle guten Dinge sind Sieben, daher hier noch Frage Nr.

7. Werden Sie Frau Rohn in eine Ihrer nächsten Sendungen einladen, damit
sich die Frau live zum Geschehen auf ihrem so genannten Gnadenhof im
Hinblick auf die Sendung mit Sugar äußern kann? .... Würde uns als Ihre
interessierten Zuschauer auf RTL übrigens ausgesprochen interessieren, was
die Dame zu sagen hat. Im übrigen würde das nur in meinem eigenen Bekannten-
und Verwandtenkreis die Zuschauerzahlen auf rund 35 erhöhen. Wenn das Ihr
Team auf ganz Deutschland hochrechnet und dabei die rekordverdächtige
Zuschauerreaktion auf das Thema berücksichtigt, dann dürften Sie Zuschauer
ohne Ende haben, sobald es wieder heißt: "Und nun kommen wir zu einem Thema,
das ich hier schon wahrlich mehrfach hatte: ... Gibt es den so genannten
Kampfhund? .... Heute sprechen wir in diesem Zusammenhang wieder über Sugar,
ehemals Hamburgs gefährlichster Hund - der der Eutanasie entkam - weil Sie,
die Zuschauer, es so wollen."

....

In der Hoffnung, Sie persönlich werden antworten oder zumindest meinen
Beitrag hier unzensiert stehen lassen (und auch Ihr Team diesbezüglich
anweisen), verbleibe ich als einer Ihrer interessierten Zuschauer mit besten
Grüßen und Wünschen für eine hoffentlich (weiter) gut recherchierte Sendung.

Ihr Jörg Tippmann

Strafanzeige gegen HH-Tierheimchef Poggendorf (auf den Namen klicken)

Shugar mit Christiane Rohn

Als sie die "Kampfis" ausrotteten, habe ich geschwiegen, ich hatte ja keinen "SoKa".
Als sie die Herdenschutzhunde abholten, habe ich geschwiegen, ich hatte ja keinen Herdenschutzhund.
Als sie alle größeren Hunde verbaten, habe ich geschwiegen, ich hatte ja keinen großen Hund.
Als sie dann meinen Hund abholten, hat das keinen mehr interessiert!
Verfasser unbekannt

Offener Brief  von Frau Fleig: Stern TV Sendung vom 26. Mai 2004


Redaktion Stern TV
Hohenzollernring 89-93
50672 Köln
per Fax: 0221/95 15 99-45


 27.05.2004

Stern TV Sendung vom 26. Mai 2004


Die Inszenierung war wieder, wie üblich, perfekt: zuerst der, ebenfalls üblich, vor der Sendung gesteuerte, in diesem Fall besonders ausgeprägte Beifall des Studiopublikums, der "bescheiden" entgegengenommen wurde.


In typischer Journaillemanier, für die er schon lange als Prototyp gelten kann, nutzte Herr Jauch diese Sendung, die nach unserem Pressegesetz eine Gegendarstellung sein sollte. Die vielen empörten Zuschriften über die erste Sendung wurden nicht erwähnt, obwohl sie teilweise im Internet standen! Der Hergang des Unfalls, kein in der Familie gehaltener Hund fällt ohne Grund über ein Kind her, wurde wieder schamhaft verschwiegen. Ärgerlich für Herrn Jauch, dass er nicht mit einer noch anhaltenden Hundeangst des Mädchens dienen konnte!

Wieder wurden Hunde mit aufgerissenem Fang gezeigt, die sich in ausgesprochener Stresssituation befanden. Wieder wurde Herr Poggendorf gezeigt, der vor Jahren in einer Kerner-Sendung, zu der ich als Rasseexperte geladen war, sich noch völlig anders, also sachlich und fachlich klug, für die diskriminierten Hunde, die er in Wirklichkeit selbst schätzt, einsetzte. Seit dem Volkantod "hängt er allerdings sein Mäntelchen ständig in den Wind", Hauptsache er ist in der Öffentlichkeit. Schade - auch wenn er viele dieser Hunde selbst in gute Hände vermittelt hat.

Die Fangfragen von Herrn Jauch sind dem aufmerksamen Beobachter seit langem bekannt und mit dem sich als ohne jedes Wissen über Hundeverhalten outenden Herrn Ehrmann hatte er wieder ein dankbares Objekt.

Wo sind eigentlich die Einsätze dieses Kinderschützers bei den wirklichen Gefahren, denen Kinder in steigendem Maße sogar in ihrer Familie ausgesetzt sind? Aus eigener Sicht weiß ich, wie schwer es ist, durch Benachrichtigung des Jugendamtes über Missstände etwas zu bewirken. Echte engagierte Kinderschützer hätten da ein weites Feld.

Professor Hackbarth zeigte in seinen Äußerungen, dass ihm die Theorie, die er beruflich vermittelt, näher ist als die Praxis in Hundeverhalten und Rassekunde, denn einige seiner Behauptungen sind vom Praktiker leicht zu widerlegen und das wissenschaftlich international längst gefestigt und beschrieben. Tatsache ist außerdem, dass die von Theoretikern entworfenen Testanforderungen teilweise gegen jedes normale Hundeverhalten verstoßen, den Fachmann zum Kopfschütteln bringen.

Der Kinderwagentest ist ein treffendes Beispiel:

Der Hund kann mit dem Begriff Kinderwagen absolut nichts anfangen. Außerdem hat ihm sein Geruchssinn kein menschliches Wesen signalisiert. Für ihn war die Verbindung Geräusch des Babygeschreis ohne menschlichen Geruch in einem Gerät völlig ungewöhnlicher Stress, besonders da er an kurzer Leine geführt wurde und außerdem die Anspannung der beteiligten Menschen spürte. Ein Hund ohne Leine und in der Geräuschquelle herumstehender Kinderwagen hätte, ganz gleich welcher Rasse er angehörte nach Hundeart geprüft, was da solchen Krach machte, dabei vielleicht den Wagen umgekippt um festzustellen, woher das Geschrei kam. Hier hat man ebenfalls gezielt Ängste verursachen wollen, nur um die unhaltbaren Rasselisten nicht kippen zu müssen. Eine für logisch und vernünftig denkende Zuschauer eher blamable Vorstellung und das jetzt doppelt! Thema völlig verfehlt, daher Note ungenügend.

Zur "Umschreibung" eines Hundes, kann aus meiner mehr als 50-jährigen Erfahrung mit Hunden und den vielen Tierärzten, die unsere Hunde behandelten nur eines festgestellt werden: Kein verantwortungsvoll Tieren und Menschen zugetaner Tierarzt (eine absolute Vorbedingung für diesen Beruf), gibt einem Hund, den er nicht aus seiner Praxis kennt, eine Bescheinigung mit der einem Beißunfall "Tür und Tor geöffnet würde. Dirk Schrader ist nach Aussagen von "Patientenbesitzern" ein Arzt, dem man vertrauen kann! Die Handlungsweise dieses "Kinderschützers" dokumentiert seine Unkenntnis auch im menschlichen Bereich. Tier- und Menschenschutz sollte die gleichen Wurzeln haben. Für beides jedoch ist Wissen, was diesem Herrn fatalerweise fehlt, ebenso die Vorbedingung. Die schwerwiegenden Folgen dieses Mankos in der Bevölkerung, versuchen die Tierärzte mit ihrem Handeln zu minimieren!
Mit freundlichen Grüßen


Helga Fleig

Quelle: http://www.maukorbzwang.de 

Neue Petition!

Eine blutige Schlacht, bitte Petition unterschreiben!!!

Weit über 300.000 Sattelrobben müssen im Frühjahr ihres Felles wegen das Leben lassen; dabei werden nach wie vor einfachste Grundsätze des Tierschutzes aufs Gröbste verletzt. Es kann auch keine Rede davon sein, dass die Robbenjagd, so wie es die kanadische Regierung behauptet, bestandserhaltend, umfassend geregelt und gut überwacht durchgeführt wird.
Nach Aussagen von Wissenschaftlern liegt die Fangquote für Sattelrobben bereits jetzt zu hoch, um den Bestand zu erhalten. Kontrollen können weder finanziell noch logistisch zur Genüge durchgeführt werden.

Lesen Sie mehr über die Robbenjagd...   Machen Sie mit bei unserer 

Protestaktion "Stoppt die Robbenjagd"

 

Bitte auf das Bild  mit dem Äffchen klicken, Ihr kommt zur Petitionsliste, unbedingt  kurz schreiben, Ihr findet dort alle Mail-Addys!

Hier noch eine Mail von Fr.Dr. Gericke von der Organisation "Ärzte gegen Tierversuche" damit Ihr alle wisst, wie das ganze funktioniert!

Liebe Frau Koppensteiner,

Sie denken sicher an die Kampagne Tierschutz in die EU-Verfassung. Die dort eingegangenen Unterschriften und Kommentare wurden von uns gesammelt und dann verantwortlichen politikern übergeben. In diesem Fall möchten wir, dass die Bürger selbst an die Verantwortlichen schreiben. Sie können das auch per email tun, aber Protest-Mails, die man mit einem Klick schreiben kann, werden vom Empfänger genauso schnell weggeklickt. Viel effektiver sind richtige Briefe. Deswegen haben wir auf unserer Homepage http://www.tierrechte.de/p20006000x7101.html die Postadressen von Protestbriefempfängern und einen Musterbrief angegeben. Noch besser ist es natürlich, wenn Sie einen Brief selbst formulieren.
Geben Sie doch bitte einfach diesen Link weiter. Da steht alles drauf, wie man helfen kann. Natürlich können Österreicher sich genauso an den Aktionen beteiligen.

Vielen Dank und mit herzlichen Grüßen,
Dr. Corina Gericke

Presseerklaerung der Aerzte gegen Tierversuche vom 26.02.04

Covance-Affen duerfen weiter gequaelt werden
Aerztevereinigung wirft Staatsanwaltschaft Parteilichkeit vor

Die bundesweit arbeitende Vereinigung Aerzte gegen Tierversuche ist
bestuerzt ueber die Einstellung der Strafanzeigen gegen die Firma
Covance. "Den Interessen des finanzstarken Industrieunternehmens
wurde gegenueber dem Tierschutz Vorrang eingeraeumt oder anders
ausgedrueckt, die Affen duerfen mit staatlicher Erlaubnis weiter
gequaelt werden", heisst es von Seiten der Aerztevereinigung.


Ein Journalist hatte im Tierversuchslabor des Unternehmens
unbemerkt gefilmte Aufnahmen im Dezember 2003 veroeffentlicht.
Die Szenen von schwer verhaltensgestoerten und misshandelten Tieren
hatten ein Millionen-Fernsehpublikum erschuettert. Zahlreiche
Strafanzeigen von Einzelpersonen und Tierrechtsverbaenden waren bei
der Staatsanwaltschaft eingegangen.


Fuer die Aerzte gegen Tierversuche ist nicht nachvollziehbar, wie
trotz eindeutiger filmischer Beweise fuer Straftatbestaende die
Staatsanwaltschaft Muenster das Verfahren einstellen konnte.
Begruendet wird die Einstellungsverfuegung damit, dass Tierversuche
in Deutschland erlaubt oder sogar vorgeschrieben seien. "Dass
der Tierschutz seit 2002 Verfassungsrang besitzt, ist offensichtlich
an der Staatsanwaltschaft vorbeigegangen", so Dr. med. vet. Corina
Gericke von den Aerzten gegen Tierversuche. "Eine Auffassung wie:

es sind nur Versuchstiere - sie muessen ohnehin sterben - ein
bisschen mehr quaelen macht nichts - darf jedoch keinesfalls
akzeptiert werden."

So haelt die Staatsanwaltschaft das Brechen eines Affenarms fuer
nicht tierschutzrelevant, weil dieses nicht vorsaetzlich erfolgt sei.
Tieraerztin Gericke: "Ob dem Tier aber durch mangelnde Versorgung
des gebrochenen Arms laenger anhaltende Schmerzen und Leiden
zugefuegt worden sind, interessierte nicht". Auch dass die Tiere
nach Eingriffen unter Narkose weder tieraerztlich noch pflegerisch
angemessen betreut werden, sondern waehrend der Aufwachphase
ungeschuetzt mit Wucht gegen die Metallstaebe ihrer Kaefige stuerzen,
wurde als nicht tierschutzrelevant gewertet. "Kein Tierarzt duerfte
seine Patienten in der Aufwachphase derartig vernachlaessigen und
gefaehrden", kritisiert Gericke. "Die Nichtversorgung blutender

Wunden wird mit der unzutreffenden Aussage gerechtfertigt, man
koenne bei Tieren keine Verbaende anlegen. Jeder Tierarzt wird das
Gegenteil bestaetigen." Die schweren haltungsbedingten
Verhaltensstoerungen der Affen laesst die Staatsanwaltschaft
schliesslich voellig ausser Acht.

Die Aerztevereinigung stellt ob einer solch einseitigen
Betrachtungsweise die Kompetenz und Unabhaengigkeit der
Staatsanwaltschaft Muenster in Frage.

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Aerzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert
Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und
medizinischen Gruenden ablehnen.
Aerzte gegen Tierversuche e.V., Nusszeil 50, 60433 Frankfurt
Fon 069-519411, Fax 069-519507

info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de

 

Petition für ein einheitliches Europäisches Tierschutzgesetzes.Gegen Massentiertransporte usw...

 

Petition gegen Hundehasser!

 

Aufschrei der Tränenlosen

Hund mit abgeschnittenen Ohren,
einmal wurd' ich nur geboren,
wollte Freund, Gefährte sein,
warum lässt Du mich allein,
angebunden, blutend, kalt,
tief im dunklen Tannenwald?

Pferd mit aufgeschlitztem Leibe,
steh' verletzt ich auf der Weide,
wollte nutzen, wollte leben,
Dir und anderen Freude geben.
So verlorst Du Dein Gesicht,

Dein Gewissen sei Gericht
für all' meine Not und Pein.
Partner Mensch? Ich sage: N E I N !

Geschundenes Rind auf Viehtransport,
stehend bis zum fernsten Ort,
Leib an Leib, erschöpft, kein Heu,

gebrochene Beine, keine Streu,
nirgends eine Tier-Raststätte,
wenn ich doch nur Wasser hätte!
Wie kannst so unbeseelt Du sein,
Partner Mensch? Ich sage: N E I N !

Und wir, geplagtes Federvieh,
in der Legebatterie,
nirgends Gras und Sonnenschein
und kein Platz fürs zweite Bein.
Auch wir Tiere im Labor

stimmen ein in diesen Chor.

Wie unbarmherzig kannst Du sein.
Partner Mensch? Ich sage: N E I N!

Ein Beutel Miezekatzen
zwischen Hausmüll und Matratzen,
halb erstickt und tief verborgen
wollte man uns so entsorgen?
Sind denn alle inhuman,
nimmt sich keiner unsrer an?
Hört uns niemand ängstlich schrein?
Partner Mensch? Ich sage: N E I N !

Eng ist es in dem Riesenraum,
stehen, gehen kann ich kaum,
bin noch klein und viel zu dick:
Ferkel in der Mastfabrik.
Zwar leb' ich ohnehin nicht lange,
jedoch ist mir ganz furchtbar bange
vor Viren und Elektrozange.
Millionen kleiner Ferkel schrein:
Partner Mensch? Ich sage: N E I N !

Versetze Dich in unsere Lage,
diese Schmerzen, diese Plage,
alles für Gewinn und Geld.

Gilt dieses nur auf unsrer Welt?

Ob bei einem Tausch der Rollen
wir Euch wirklich retten sollen?
Mensch, lass diesen Rat Dir geben:
Übe Ehrfurcht vor dem Leben!
Du bist verloren, wenn wir schrein:
N E I N, N E I N, N E I N!
© Käte Fritzsche, Rostock 31.Januar 1998.
Wir bedanken uns recht herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Gedichtes bei Frau Fritzsche welche mit sehr viel Tierliebe und Arrangement im Tierschutz tätig ist

 

zuletzt aktualisiert am

Donnerstag, 17. März 2011 17:05